WICHTIG! Die Beiträge werden chronologisch absteigend angezeigt, d.h. der neueste Beitrag steht immer zuoberst. Es werden immer nur die letzten 2 bis 3 Beiträge gleichzeitig angezeigt. Weitere, ältere Beiträge können auf vier Arten im Navigationsbereich (rechts) aufgerufen (Blog-Archiv + Kategorien) oder mit Stichworten im ganzen Reisetagebuch gesucht werden (Suchfeld links oben):

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NEU! Bei Ortschaften (z.B. im Titel) sind Google-Maps hinterlegt, die direkt auf die entsprechende Landkarte führen (nach Gebrauch im IE wieder zurückblättern).

Sonntag, 30. September 2012

Wichtige Tipps beim Durchlesen unserer älteren Reisetagebücher

Liebe Leserinnen und Leser unserer Reisetagebücher

Die Beiträge unserer Reisetagebücher werden jeweils chronologisch absteigend angezeigt, d. h. der Neueste zuerst. Diese Sortierart ist für ein aktuelles Reisetagebuch gedacht, wo alle paar Tage ein neuer Beitrag veröffentlicht wird, der dann sinnvollerweise zuoberst erscheint. Für das Durchlesen älterer Reisetagebücher ist diese Sortierart unübersichtlich und mühsam. Wir haben deshalb bei nicht mehr aktuellen Reisetagebüchern die gleichzeitige Anzeige von Beiträgen auf maximal einen begrenzt (gilt nicht für Reisetagebuch 1 + 2).

Wie vorgehen?
Am besten sucht man zunächst den ältesten Beitrag einer gewünschten Reise und klickt anschliessend, wenn man am Ende des Beitrags angelangt ist, auf [älterer Post] bzw. [ältere Beiträge] und tastet sich so von der Vergangenheit in die Zukunft vor. Nachfolgend ein paar direkte Links, um auf die Anfangsseite unserer Reisen in diesem Reisetagebuch zu gelangen:

Wer allgemeine Hilfe zur BLOG-Navigation benötigt, findet diese jederzeit unterhalb des Titels des Reisetagebuchs. Den obigen Abschnitt für ältere Reisetagebücher (also nicht das aktuelle Reisetagebuch) sollte man hingegen beachten.

Montag, 24. September 2012

Das abrupte Ende unseres "Reisetagebuches 7"

St. Gallen (Montag, 24.9.2012)

Seit vier Jahren erstellen und veröffentlichen wir unsere Reisetagebücher über den bewährten "BLOGGER" von "Google". Wir waren eigentlich immer gut bedient und mit der Bedienungs-Oberfläche sehr zufrieden. Seit letztem Herbst möchte "Google" nun eine neue Benutzeroberfläche einführen. In den vergangenen Monaten haben auch wir die neue Blogger-GUI mehrfach getestet und im Forum detaillierte Kritik dazu geäussert. Grösster Kritikpunkt war und ist, dass mit der neuen Blogger-Oberfläche ein genaues Plazieren von Fotos in einem vorgefertigten Text nicht möglich ist. Diese Möglichkeit ist aber eine unabdingbare Funktion eines BLOGs. Wie sonst soll man einen beschreibenden Text zu den Fotos erstellen?

In den letzten Tagen ist die definitive Umstellung auf die neue Blogger-Oberfläche (GUI) zur Erfassung und Verwaltung von BLOGs, trotz aller Interventionen und Warnungen der Blogger-Gemeinschaft, vollzogen worden. Ein Zurückschalten auf die alte bewährte Oberfläche ist nun offenbar auch nicht mehr möglich :-(

Dieses impertinente, arrogante Vorgehen von "Google" schlägt dem Fass endgültig den Boden aus. Was wir all die vergangenen Monate befürchtet hatten, ist nun eingetreten. Für uns sind "Google" und im speziellen die Macher des "Bloggers" keine professionellen und akzeptablen Partner mehr. Nun heisst es endgültig: "Google und Blogger ade…!"

Uns bleibt nun nichts anderes übrig, als den Anbieter zu wechseln. Wir hoffen nur, dass wenigstens unsere bisherigen BLOGs von Google unangetastet und im WEB zugreifbar bleiben. Andernfalls wäre dies für uns der absolute "worst case", der uns dazu bewegen würde, auch von allen anderen Google-Dienstleistungen, wie Picasa, etc. Abstand zu nehmen. Ich glaube nicht, dass wir dann die Einzigen wären, welche diesen Schritt machen würden. Zurzeit gibt es bei BLOGGER nach eigenen Angaben weltweit immerhin 1'832'710 Mitglieder!

Demnächst werden wir nun mit dem neuen Anbieter unserer Wahl, "Wordpress", ein neues "Reisetagebuch 8" ins WEB setzen und dort unsere Reiseberichterstattung weiterführen. Wir hoffen sehr, dass wir mit "Wordpress" einen zuverlässigen Partner gefunden haben, der uns bei einem Release-Wechsel nicht einfach im Stich lässt. Wir bitten unsere Leser/Innen um etwas Geduld, bis wir das neue "Reisetagebuch 8" fertig entworfen und zur Veröffentlichung im WEB bereit haben. Es wird schon noch ein paar Tage dauern ;-) Die Beiträge unserer Reise nach Südspanien werden wir selbstverständlich im neuen BLOG publizieren.

Mit diesem Beitrag endet unser "Reisetagebuch 7" und gleichzeitig unsere Partnerschaft mit "BLOGGER" von "Google."


Bis bald… / Hasta leugo… im neuen "Reisetagebuch 8".


Anita und Heinz
(the travelling webmasters)

Montag, 10. September 2012

Heimreise durch Deutschland II (mit Elchi)

Dresden – Volkach (D) (Montag, 10.9.2012)
Wetter: sehr schön / Temp.: 16 – 31 Grad

Mit 31 Grad Celsius Höchsttemperatur ist der heutige Tag der heisseste Sommertag, den wir dieses Jahr erlebt haben (inkl. unserer Neuseeland- und Australienreise). Um den Servicetermin bei "ALDE"-Heizungen wahrzunehmen, haben wir uns für die Übernachtung das Städtchen "Volkach" am "Main" ausgesucht. Bis auf einen viertelstündigen Baustellenstau kommen wir gut voran und treffen bereits am frühen Nachmittag an unserem Etappenziel ein. Der in diesem Bereich bereits schiffbare "Main" besitzt einige Staustufen, die mit Schleusen umfahren werden können.

Nördlich von "Volkach" liegt, mitten in den Reben, die von der Einfahrtstrasse aus gut sichtbare Wallfahrtskirche "Maria im Weingarten".

Kurz vor drei Uhr fahren wir in den Campingplatz "Ankergrund" ein und reihen uns in die Warteschlange ein, denn die Rezeption öffnet erst um drei Uhr. Wir erhalten gerade noch einen der letzten drei freien Parzellen direkt am "Main".



Der gepflegte Platz verfügt über ansprechende, gut ausgerüstete Sanitäranlagen und eine ruhige, idyllische Lage. Lediglich die minimalen Öffnungszeiten sind etwas einschränkend.

Der Platz befindet sich nur 15 Gehminuten von der Altstadt entfernt, die über einen idyllischen Alleenweg erreichbar ist.

"Volkach" liegt am Scheitelpunkt der "Main-Schleife" und schaut vom Stadtrand her noch relativ unscheinbar aus.

Eine echte Überraschung erleben wir, als wir auf Höhe Marktplatz die Altstadt betreten. Vor uns liegt eine malerische Altstadt, die keinen Vergleich zu scheuen braucht.

Das attraktive "Rathaus" am Marktplatz wurde 1544 erbaut.

Der Marktplatz ist noch von weiteren anmutigen Bürgerhäusern gesäumt.

Eine Besonderheit ist diese Ladestation für Elektrofahrräder, wie wir sie bisher noch nie gesehen haben.

Am südlichen Teil der Hauptstrasse befindet sich die "Stadtpfarrkirche St. Bartholomäus".

Sie wurde1413 als Bau einer neuen Kirche an Stelle der älteren "St.-Georgs- Kapelle" erstellt. Das barocke Gotteshaus hält im Innern einige Überraschungen bereit.

Die verschiedenen schmucken Barockaltäre sind eine wahre Augenweide und auch die Deckengemälde sind sehenswert.



Die "Alte Würzburger Amtskellerei" aus dem 18. Jahrhundert wurde im Rokokostil erbaut. Zuerst diente das Gebäude als Sitz des fürstbischöflichen Amtskellers. Im 19. Jahrhundert zog die königliche Post in das Gebäude ein. Heute wird es als Geschäftshaus genutzt.

Durch die Hauptgasse nähern wir uns dem südlichen Stadttor.

Das obere Tor aus dem 13. Jahrhundert ist das eine der beiden noch bestehenden Stadttore. Der Turm war damals Sitz des Stadtgefängnisses und wird deshalb auch "Diebenturm" genannt.



Ein Blick vor das Stadttor zeigt, dass das Städtchen auch dort nicht an Liebreiz verliert.

Die ehemalige katholische Kirche "St. Maria vor den Mauern" aus dem Jahre 1420 wurde erst im 20. Jahrhundert mit der Gründung einer evangelischen Kirchengemeinde zu einer evangelischen Kirche umgewandelt.

Aber auch die Seitengassen brauchen sich nicht zu verstecken. Das hübsche "Schelfenhaus" stammt aus dem Jahre 1719.



Verschiedene gemütliche Hofrestaurants laden zum Verweilen ein.



Das untere Tor, ebenfalls aus dem 13. Jahrhundert, im Volksmund "Gaibacher Tor" oder "Krakenturm" genannt, bildet das nördliche Ende der Hauptstrasse.



Obwohl "Volkach" für uns nur als Zwischenhalt eingeplant war, sind wir froh, gerade hier einen Halt eingelegt zu haben. Mit einem bezaubernden Sonnenuntergang über dem "Main" beschliessen wir den wunderschönen Hochsommertag.




Fotos des Tages: Mehlschwalbennest in "Volkach"






Volkach – Röthlein – Ulm (D) (Dienstag, 11.9.2012)
Wetter: sehr schön, Gewitter, bewölkt / Temp.: 14 – 28 Grad

Wir stehen zeitig auf um rechtzeitig bei der Firma "ALDE" im 20 Kilometer entfernten "Röthlein" einzutreffen. Unser Weg führt uns durch ländliches Gebiet, wobei wir noch eine unverhoffte Umleitung in Kauf nehmen müssen.

Das Dorfbild von "Röthlein" wird von den Kühltürmen eines Atomkraftwerks dominiert. Offenbar ist dieses noch immer nicht vom Netz genommen worden, obwohl die diesbezügliche Absichtserklärung der deutschen Regierung nach der japanischen Atomkatastrophe vom letzten Jahr eindeutig war.

Wir steuern direkt die "ALDE"-Niederlassung im kleinen Industriegebiet an. Wir werden schon erwartet und überlassen unseren "Elchi" für ein paar Stunden der Werkstatt.

Inzwischen vertreten wir uns ein wenig die Füsse und schauen uns im nahen Dorf um. Ausser einer Bäckerei und einem EDEKA-Einkaufsmarkt gibt es hier kaum etwas zu entdecken. Zu unserem Erstaunen existiert in dieser Ortschaft nicht ein einziges Restaurant. Immerhin bietet die Bäckerei mit einer kleinen Kaffeeecke einen Cappuccino an.

Am frühen Nachmittag soll der Heizungsunterhalt fertig sein. Auf dem Rückweg ins Industriegebiet spazieren wir an einer eindrücklichen "Erika-Plantage" vorbei.

Der Heizungstechniker erwartet uns bereits. Nebst der Auswechslung der Heizungsflüssigkeit und des Zündsatzes wurde auf unseren Wunsch noch eine zusätzliche Umwälzpumpe der neuesten Generation mit besserer Förderleistung eingebaut. Ausserdem stellt sich heraus, dass das Steuergerät defekt war und noch ausgetauscht werden musste. Es hatte offenbar just hier den Geist aufgegeben; so ein glücklicher Zufall ;-)

Wir fahren unserem nächsten Etappenziel entgegen, dem "Carthago Service-Center" in "Schmalegg" bei "Ravensburg". Unterwegs geraten wir in das angekündigte Kaltfrontgewitter und erleben innert Minuten einen drastischen Temperatursturz von 15 Grad Celsius (von 28 auf 13 Grad). Wir beschiessen, auf einem Autohof bei "Ulm" zu übernachten und unsere Reise am nächsten Morgen fortzusetzen. Eigentlich haben wir es nicht eilig, da unser Servicetermin erst auf übermorgen früh vereinbart ist. Aber wir möchten einen der dürftigen drei Stellplätze bei "Carthago" belegen und möchten deshalb rechtzeitig dort eintreffen.

Ulm – Schmalegg – Ravensburg (D) (Mittwoch, 12.9.2012)
Wetter: bewölkt, bedeckt / Temp.: 13 – 12 Grad

Sowas haben wir auf unserer ganzen Nordeuropareise noch nie erlebt. Am frühen Morgen messen wir frostige 13 Grad Celsius, und dies ist denn auch schon die Höchsttemperatur des Tages. :-( Wir nehmen die letzten 100 Kilometer bis nach "Schmalegg" unter die Räder und treffen gegen Mittag auf dem Stellplatz von "Carthago" ein. Der Platz verfügt lediglich über drei Stellplätze mit Stromsäule, was für die Grösse des Werks und die Service-Kundschaft eindeutig zu wenig ist. Hoffentlich wird dies bei der neuen "Carthago-Produktionsstätte" besser werden, welche in "Aulendorf" entsteht, übrigens nur 15 Kilometer vom "Hymer-Werk" entfernt ;-) Zum Jahreswechsel 2013 soll das "Carthago-City" genannte Werk fertiggestellt sein.

Obwohl für heute Regen vorhergesagt worden ist, bleibt es den ganzen Tag über trocken. So können wir unsere Einkäufe in "Ravensburg" problemlos mit unserem Roller erledigen. Erst gegen Abend regnet es gelegentlich leicht.

Ausflug nach Bad Waldsee, Markelfingen (D) (Donnerstag, 13.9.2012)
Wetter: bewölkt, schön, kalt / Temp.: 7 – 15 Grad

Um sieben Uhr übergeben wir "Elchi" dem "Carthago-Service-Center", voller Hoffnung, dass sie den Alufrassschaden diesmal definitiv beheben werden. Wir nutzen den freien Tag und fahren mit dem Roller erstmal zum ca. 40 Kilometer entfernten "HYMER Zentrum Oberschwaben" in "Bad Waldsee".

Im "HYMER-Museum", auf der Ostseite der Schnellstrasse gelegen, werden auf der über 6.000 Quadratmeter grossen Dauerausstellung mehr als 80 historische Wohnwagen und Reisemobile präsentiert.



Unser Interesse gilt vielmehr dem Ausstellungsgelände mit dem "Movera-Camping-Shop", welches sich auf der Westseite in Richtung des Stadtzentrums von "Bad Waldsee" befindet und mit seinen "Movera-Flaggen" sofort ins Auge fällt. Hier werden die neuesten Reisemobile und Wohnwagen der Marken "HYMER" und "Carado" in einer über 4'500 m2 grossen Ausstellungshalle präsentiert.

Auf rund 900 m2 Ausstellungsfläche bietet "Hymer" ein umfassendes Angebot an Campingartikeln aus dem "Movera-Programm" an. Wir decken uns mit den notwendigen Campingartikel für unseren "Elchi" ein und staunen dabei über die relativ günstigen Preise. Camping-Shops in der Schweiz, die ebenfalls Artikel aus dem "Movera-Sortiment" anbieten, liegen mit ihrer Preisgestaltung auf einem weitaus höheren Niveau.

Gegen Mittag schauen wir uns die Altstadt von "Bad Waldsee" an. Die "Pfarrkirche St. Peter" mit ihren weithin sichtbaren weissen Doppeltürmen wird leider gerade renoviert, so dass wir das Kircheninnere nicht anschauen können.



In den hübschen Gassen des Städtchens gibt es jedoch noch andere wunderschöne Bauten zu bestaunen, wie beispielsweise das alte Rathaus aus dem Jahre 1426, auch "Ulrich Kuderer Haus" genannt, nach dem Bürgermeister, der es erbaut hat.

Gleich daneben fällt der malerische Fachwerkbau des heutigen "Gasthauses Zum Hirschen" ins Auge, wo wir heute ein typisch schwäbisches Mittagessen in gemütlicher Umgebung geniessen. Das "Heilig-Geist-Spital" gehört zu den ältesten Einrichtungen der Stadt. Schon um 1300 wird die Spitalkirche erwähnt.

Wir schlendern noch ein wenig durch die malerischen Gassen der Stadt, bevor wir die Rückfahrt antreten.





Wir haben bis zum Abholtermin bei "Carthago" noch etwas Zeit und machen einen Abstecher über "Aulendorf", wo das neue "Carthago City" vor der Bauvollendung steht. Ob es allerdings auf den gesetzten Termin fertig werden wird, ist fraglich.

Als wir nach drei Uhr beim "Carthago Service-Center" einfahren, steht unser "Elchi" bereits abholbereit auf dem Parkplatz. Nach einer Zweikomponenten-Versiegelung des von Alufrass betroffenen, umlaufenden Verbindungsprofils wurde eine neue silbergraue Zierleiste aufgesetzt, welche das darunter liegende essentielle Aluprofil vor Korrosion schützen soll. Das neue "Outfit" steht "Elchi" ausgezeichnet und gibt unserem Reisemobil ein sichtlich edleres Aussehen :-) Zufrieden verlassen wir den Ort des Geschehens und fahren den "Campingplatz Markelfingen" am Bodensee an.

Noch ein paar Worte zum Wetter: Auch heute ist das Wetter besser, als von den Meteorologen erlaubt ;-) Es bleibt den ganzen Tag über trocken und mehrheitlich sonnig, aber kalt. Der Bodensee begrüsst uns mit einem bezaubernden Sonnenuntergang (diesmal ohne Foto).

Markelfingen – St. Gallen (D) (Freitag, 14.9.2012)
Wetter: sehr schön / Temp.: 7 – 18 Grad

Heute geht unsere Nordeuropa-Reise zu Ende. Für ein paar Tage werden wir im Raume St. Gallen verweilen. Es gibt viel zu tun. Ein dichtgedrängtes Arbeitsprogramm liegt vor uns, wie selten zuvor. Auf Details möchten wir an dieser Stelle verzichten ;-) Wir hoffen, dass wir alle Termine und Verpflichtungen wahrnehmen können und keine unverhofften Verzögerungen entstehen, denn das sonnigwarme Südspanien wartet auf uns :-))
Bis bald… Hasta luego…

Donnerstag, 6. September 2012

Heimreise durch Deutschland I (mit Elchi)

Seehof, Rügen – Dresden (D) (Donnerstag, 6.9.2012)
Wetter: sehr schön / Temp.: 14 – 20 Grad / Wind: 4 – 5 Bf. (NW-W)

Für die Rückfahrt in die Schweiz haben wir uns diesmal eine ungewohnte Strecke über "Berlin " – "Dresden" – "Würzburg" und "Ravensburg" ausgesucht. Zum einen können wir damit Sandra und Frank, zwei "Down under"-Begeisterte, die wir auf unserer 7-monatigen Australienreise 2009 kennengelernt hatten, besuchen; zum andern haben wir zwei Servicetermine bei "ALDE-Heizungen" und "Carthago-Reisemobile" wahrzunehmen.

Um acht Uhr sind wir bereits auf Achse und brausen auf der Autobahn A20 "Berlin" zu. Mit unserem Alkoven-Reisemobil können wir bei dem kräftigen Nordwestwind, der uns auf der ganzen Reiseetappe begleitet, erheblich Treibstoff sparen, optimaler geht's nicht :-)

Die Ostumfahrung von "Berlin" schaffen wir ohne Verkehrsprobleme.

Nach einem kurzen Halt bei "Bauhaus" am "Berliner-Ring", wo wir endlich das flüssige Dichtungsmittel auf Wasserbasis (Captain Tolley's Creeping Crack Cure) aufstöbern, geht's auf der A13 zügig in Richtung "Dresden" weiter. Wir haben übrigens schon lange in Camping- und Yacht-Shops nach diesem Superdichtungsmittel gesucht, welches wir vor allem zum Reparieren von kleinen Rissen in Surfbrettern benötigen.

Auf der ganzen Strecke fallen uns die unzähligen Windfarmen auf. Deutschland nimmt die Umstellung auf alternative Energieformen offensichtlich ernst. Schon bei der Hinfahrt durch die Mitte und den Nordwesten Deutschlands waren wir über die Omnipräsents dieser umweltfreundlichen Energiespender überrascht. Es müssen inzwischen Zehntausende sein, die Windfarmen in der Ost- und Nordsee nicht mitgerechnet.







Und der Ausbau ist längst nicht abgeschlossen. Immer wieder treffen wir auf Neubaustellen.

Augenscheinlich kämpfen sie hierzulande nicht mit massiven Widerständen in der Bevölkerung, wie bei uns in der Schweiz, die zwar alle Atomkraftwerke abgeschaltet haben will, aber nicht bereit ist, Zugeständnisse optischer oder akustischer Art zu machen. Man kann es drehen und wenden wie man will, einen absoluten Umweltschutz ohne Kompromisse ist in unserer modernen Welt nicht realisierbar.

Gegen fünf Uhr treffen wir auf dem "Campingplatz Bad Sonnenland" bei "Moritzburg" ein. Die idyllisch gelegene Ferienanlage direkt am "Dippelsdorfer Teich" ist ideal geeignet als Ausgangsort für Ausflüge nach "Moritzburg", "Dresden", "Radebeul" und "Meissen", alles sehenswerte Städte, die wir in den nächsten drei Tagen anschauen wollen. Die Plätze sind nicht parzelliert und frei wählbar. Wir finden ein nettes Plätzchen in einer Waldlichtung und richten uns gemütlich ein.

Foto des Tages: Wildgänse auf Rügen


Ausflug nach Moritzburg und Meissen (D) (Freitag, 7.9.2012)
Wetter: sehr schön bis bewölkt / Temp.: 14 – 22 Grad

Aus Zeitgründen fahren wir die beiden Hauptziele des heutigen Tages "Moritzburg" und "Meissen" mit dem Roller an. Die Ortschaft "Moritzburg" liegt nur 3 Kilometer von unserem Campingplatz entfernt. Die schmucke Kirche von "Moritzburg" am Dorfeingang können wir leider nur von aussen besichtigen.

Als nächstes fahren wir das malerische "Schloss Moritzburg" an, welches "August der Starke", König von Polen und Kurfürst von Sachsen 1723, auf den Mauern eines ehemaligen Renaissancebaus des "Herzogs Moritz von Sachsen" aus dem Jahre 1542, als repräsentatives Jagd- und Lustschloss errichten liess. Wenn man von "Dresden" her in "Moritzburg" einfährt, sieht man das dominante Schloss schon von weitem.

Das zurzeit in Renovation befindliche Schloss ist von einer traumhaften Teich- und Waldlandschaft umgeben.







Das bildschöne Bauwerk wurde vor 40 Jahren mit den Dreharbeiten für das heute wohl berühmteste Wintermärchen "Aschenbrödel" zum weltbekannten, echten "Märchenschloss".

Und wieder einmal war es "August der Starke", der 1728 den Grundstein für das heutige "Fasanen-Schlösschen" legen liess. Um 1770 wurde dem bezaubernden Rokoko-Bau noch eine Vogelvoliere (Garnhaus) vorgelagert.







1775/76 wurden die Mole mit Deutschlands ältestem Binnenleuchtturm, der Hafen sowie die Dardanellen angelegt.



Sozusagen beim Vorbeifahren schauen wir uns die St.-Martins-Kirche in "Weinböhla" an. Das Innere der 1895 eingeweihten, evangelischen Kirche besitzt mit der Holzauskleidung ein besonderes Flair.



Die malerische Stadt "Meissen" an der "Elbe" ist vom historischem Stadtbild, edelsten Porzellankreationen und der Weinlandschaft des Elbtales geprägt. Die "Albrechtsburg" ist der erste Schlossbau im deutschsprachigen Raum und wurde 1471 bis 1524 in spätgotischem Stil erbaut.



Die vielfältige Geschichte der über 1000 Jahre alten Stadt spiegeln sich insbesondere in der malerischen Altstadt wider, die ihre mittelalterliche Grundform erhalten hat und im zweiten Weltkrieg fast unzerstört blieb.





Leider trübt das Wetter gegen Mittag allmählich ein, so dass für unsere Fotos der bezaubernden Altstadt nur noch fahles kontrastloses Licht übrig bleibt, wirklich schade. Die Rettung bringt wieder einmal die HDR-Fotografie :-)







Wir arbeiten uns allmählich zum alles überragenden "Dom zu Meissen" vor.





Nach ein paar steilen Treppen erblicken wir das Tor zum grossen Domplatz.



Unter uns breitet sich das Dächermeer der Altstadt aus.

Vor uns liegt der ausgedehnte Domplatz mit dem Dom und den Domherrenhäusern.







Der Meißner Dom scheint auf den ersten Blick ein sehr stilreiner gotischer Bau zu sein.



Beim genauen Hinsehen bemerkt man auch die Veränderungen und Stilbrüche, die verschiedenen architektonischen Konzepte, die sich in diesem Kirchenbau aneinanderfügen. Immerhin wird seit acht Jahrhunderten am "Meissner Dom" gebaut. Jedes Zeitalter hat ihre Spuren hinterlassen.

Ein besonderer Kleinod ist die "Fürstenkapelle". "Markgraf Friedrich der Streitbare" liess im Jahr 1425 an der Westfront des Doms diese neue Begräbniskapelle der "Wettiner" anbauen.



Die "Johannes-Kappelle" im Obergeschoss des Achteckbaus ist durch eine Wendelsteintreppe zugänglich. Durch die Kappelle gelangt man zur Empore, die eine ungewöhnliche Perspektive in den Kirchenraum gewährt.





Der seitliche Zugang zum Dom ist zugleich das Ende des Rundgangs durch den imposanten Kirchenbau und als Atrium mit Kreuzgang ausgebildet.

Der "Hochstift Meissen" mit der Dompropstei liegt ebenfalls am Domplatz.



Unseren Rundgang durch die Altstadt beenden wir mit der Besichtigung der "Frauenkirche". In der Bauweise, wie wir die Kirche heute vorfinden, entstand sie am Ende des 15. Jahrhunderts als spätgotische Hallenkirche.





Sehenswert ist der geschnitzte Marienaltar, der um 1500 entstanden ist. Die Seitenflügel wurden 1928 ergänzt.

Mit dieser idyllischen Ecke am Marktplatz endet unser Besuch im wunderschönen "Meissen".

Gegen Abend lösen sich die Wolken vollständig auf, leider zu spät für unseren "Meissen"-Ausflug.

Foto des Tages: Was wohl in diesem Gebäude "Meissens" zu finden ist?


Ausflug nach Radebeul (D) (Samstag, 8.9.2012)
Wetter: bewölkt bis sehr schön / Temp.: 17 – 24 Grad

Die Stadt "Radebeul" ist fest mit dem deutschen Schriftsteller "Karl May" verbunden (er starb dort 70-jährig am 30. März 1912). "Karl May" ist einer der meistgelesenen Schriftsteller deutscher Sprache und seine Abenteuerromane die am häufigsten in andere Sprachen übersetzten deutschen Werke. Die weltweite Auflage seiner Romane und Reiseerzählungen, die in 33 Sprachen übersetzt wurden, wird auf 200 Millionen geschätzt, davon 100 Millionen allein in Deutschland. In meiner Jugendzeit hatte ich (Heinz) diese sogenannten Reiseerzählungen, die sich vorwiegend im Orient, in den Vereinigten Staaten und im Mexiko des 19. Jahrhunderts abspielten, geradezu verschlungen.

2012 jährt sich der Geburtstag "Karl Mays" zum 170-ten und der Todestag zum 100-ten Mal. In diesem Jahr finden deshalb ungleich mehr Veranstaltungen, Aufführungen und dergleichen statt, als gewöhnlich. Dass wir ausgerechnet in diesem "Karl May Jubiläumsjahr" in Radebeul zu Besuch sind, ist rein zufällig ;-) Aus diesem Anlass wurde übrigens ein entsprechendes WEB-Portal geschaffen, um alle Informationen darüber zu sammeln.

Endlich geht heute mit dem Besuch des "Karl May Museums" in "Radebeul" ein lang gehegter Jugendwunsch in Erfüllung. Das Museum befindet sich in der "Villa Shatterhand" in "Alt-Radebeul".

In der "Villa Bärenfett" beginnt unser Rundgang durch die Ausstellung der Indianer Nordamerikas.

Das Museum mit ihren zahlreichen Exponaten der Indianischen Kultur ist auch für nicht "Karl May Fans" sehenswert.





Der ungleiche Kampf der Indianer gegen die weissen Eindringlinge war in den Romanen "Karl Mays" immer ein zentrales Thema, das auch in der Ausstellung zum Ausdruck kommt. Das Niedermetzeln der Indianer in Nordamerika nahm nach der verlorenen Schlacht unter "George Armstrong Custer" am "Little Bighorn" am 25. Juni 1876 noch an Brutalität zu. Unter dem Motto "Rache für Custer" ging die Armee mit unvorstellbarer Grausamkeit gegen die Indianer vor.

Interessant sind auch die lebensgrossen Indianer-Kostümfiguren der verschiedenen Stämme.





Der "Waldläufer" ist neben "Old Shatterhand", "Old Firehand" und "Old Surehand" eine weitere Figur in seinen frühen Abenteuerromanen, die aber ursprünglich nicht von ihm stammt, sondern vom französischen Schriftsteller "Gabriel Ferry".

In der "Villa Shatterhand" wird "Karl Mays Leben und Werk" vorgestellt. Wir durchlaufen die verschiedenen Räumlichkeiten, wo "Karl May" gelebt und gearbeitet hat. Höhepunkt sind die berühmten drei Gewehre aus den Karl May Romanen, welche er selbst hat nachbauen lassen. In einem Schaukasten sind Winnetous Silberbüchse, Old Shatterhands Bärentöter und Henrystutzen zu sehen.

Am Nachmittag führen uns Sandra und Frank durch das schöne "Radebeul". Wir beginnen unseren Rundgang mit dem Aufstieg der 365 Stufen der Spitzhaustreppe durch die Rebberge des Elbtales.



Die Reben wachsen auf Terrassen, die von Bruchsteinmauern gehalten werden.

Hoch oben auf dem Kamm thront das Panorama-Restaurant "Spitzhaus".



Der Aufstieg lohnt sich alleine schon wegen der fantastischen Aussicht auf die Stadt "Radebeul" und das "Elbtal".



Der "Bismarckturm" ist einer von etwa 145 in Deutschland noch existierenden Bismarcktürmen zu Ehren des Fürsten Otto von Bismarck (1815–1898).

Zwischen dem Turm und unserem Zwischenziel, der Aussichtsterrasse des Restaurants, liegen nur noch ein paar Hundert Meter Strasse. Man könnte den Aussichtspunkt durchaus auch müheloser mit dem Auto erreichen ;-)



Unterwegs zeigen uns unsere beiden ortskundigen Reiseführer noch einige wunderschöne Gebäude aus der alten Zeit, die nach der Wende vom Verfallen errettet und renoviert wurden.







Nun haben wir unseren Eisbecher aber redlich verdient. Die ziemlich versteckte italienische "Eisdiele Giovanna" finden wohl nur Einheimische.

Anschliessend fahren wir zum "Schloss Wackerbarth", wo an diesem Wochenende das "Federweiserfest" gefeiert wird. Der Zulauf am heutigen Samstagnachmittag ist beachtlich.



Das Schloss liegt total idyllisch am Fusse der Weinberge.



Wir halten uns nicht lange auf, denn wir möchten vor dem Abendessen noch den malerischen Altstadtteil von "Radebeul", "Klötzschenbroda", ansehen.





Zum Abschluss des interessanten Nachmittags besteigen wir den Turm der "Friedenskirche" und geniessen die herrliche Aussicht auf die umliegenden Rebberge und die Altstadt.








Ausflug nach Dresden (D) (Sonntag, 9.9.2012)

Wetter: sehr schön / Temp.: 14 – 28 Grad

Die Stadt "Dresden" wird im Jahre 1206 erstmals in einer erhaltenen Urkunde genannt. Sie ist die Landeshauptstadt des Freistaates Sachsen und liegt beiderseits der Elbe, eingebettet zwischen den Ausläufern des Osterzgebirges. Uns interessiert vor allem die relativ kleine Altstadt mit Bauten aus Renaissance, Barock und 19. Jahrhunderts, die am linken Elbufer, im Scheitel eines anmutigen Flussbogens, liegt.

Sandra und Frank, unsere versierten Reiseführer, holen uns um neun Uhr auf dem Campingplatz ab. Die Innenstadt ist schnell erreicht, so dass wir vor dem grossen Touristenrummel losmarschieren können. Vor uns liegt die prächtige Altstadt von "Dresden", die nach dem Krieg und speziell nach der Wende grösstenteils wieder aufgebaut wurde.

Über die "Friedrich August Brücke" gelangen wir auf die andere Seite der Elbe.

Eine Tafel in der Mitte der Brücke erinnert an die grosse Hochwasserkatastrophe im Jahre 2002, die weite Teile der Innenstadt unter Wasser setzte.

Die "Semper Oper" ist weltbekannt und hat als Hof- und Staatsoper Sachsens eine lange geschichtliche Tradition. Diese befindet sich am Theaterplatz, der unmittelbar nach der Brücke anschliesst. Sie ist nach ihrem Architekten "Gottfried Semper" benannt.



Südlich davon befindet sich der "Zwinger", eines der bekanntesten Barockbauwerke Deutschlands und neben der "Frauenkirche" wohl das berühmteste Baudenkmal der Stadt. Es ist ein riesiger Gebäudekomplex mit Gartenanlagen, beherbergt Museen und ist zudem Bühne für Musik- und Theaterveranstaltungen.





Das Kronentor ist ein besonders schmucker Portalpavillon.

Eine weitere Besonderheit ist die Uhr mit einem Glockenspiel aus Meissener Porzellan an der östlichen Fassade zum "Zwingerhof".

Das "Nymphenbad" gehört zu den schönsten barocken Brunnenanlagen.



Der Hof des Residenzschlosses ist mit einer lichtdurchfluteten Stahl-Kunststoffkonstruktion überdacht.



Der "Stallhof" gehört ebenfalls zum grossen Komplex des Residenzschlosses.



An der langgestreckten Aussenwand ist chronologisch der Stamm der edlen Fürsten abgebildet. Das Foto zeigt nur ein verschwindend kleines Teilstück davon.

An diesem prächtigen Bauwerk gliedert sich die "Katholische Hofkirche" an. Sie ist sogar über einen Verbindungsgang direkt vom Schloss aus erreichbar.



Viele der im Krieg zerstörten Gebäude am "Neumarkt" wurden in den letzten Jahrzehnten im alten Stil wieder neu aufgebaut.

Das bekannteste Symbol im Stadtzentrum am "Neumarkt" ist die "Frauenkirche", ein prachtvoller barocker Kuppelbau, der die "Dresdner" Stadtsilhouette prägt. Gegen Ende des Zweiten Weltkriegs wurde sie während der massiven Luftangriffe auf "Dresden" in der Nacht vom 13. zum 14. Februar 1945 durch den in Dresden wütenden Feuersturm schwer beschädigt und stürzte am Morgen des 15. Februar ausgebrannt in sich zusammen. In der DDR blieb ihre Ruine erhalten und diente als Mahnmal gegen Krieg und Zerstörung. Nach der Wende begann der Wiederaufbau, welcher erst im Jahre 2005 abgeschlossen werden konnte.









Der "Architekt Constantin Lipsius" errichtete in den Jahren 1885 bis 1894 die "Kunstakademie" im Verbund mit dem Ausstellungsgebäude des Sächsischen Kunstvereins. Das Gebäude krönt eine verglaste Kuppel.



Die "Münzgasse" ist nur eine der vielen romantischen Gassen in der Innenstadt.





Die weltbekannten "Brühlschen Terrasse" ist eine ehemalige Festung und quasi die Uferpromenade auf der Südseite der Elbe mit toller Aussicht auf den Fluss.





Zum Schluss unseres ausgedehnten Rundgangs durch die wunderschöne Altstadt "Dresdens" besuchen wir noch die "Hofkirche", die wir heute Morgen wegen des Gottesdienstes nicht von innen anschauen konnten.







Die "Dreikönigskirche", die im Krieg ebenfalls total zerstört wurde, ist sehr einfach gehalten und enthält als einzigen Blickfang den restaurierten Altar.

Etwa 15 Kilometer östlich des "Dresdner" Stadtzentrums, direkt an der Elbe, liegt "Schloss und Park Pillnitz", die bedeutendste chinoise Schlossanlage Europas.

An dieser Stelle befindet sich auch eine kleine Autofähre, wo man für wenig Geld auf das andere Elbe-Ufer wechseln kann.

Es gibt sicher keine weitere Person, die in Verbindung mit "Dresden" eine solche Berühmtheit erlangt hat, wie "August der Starke". Verschwenderisch und prunksüchtig, liebte er pompöse Feste und Maskeraden, die sich schon mal über einige Wochen hinziehen konnten. Das in Gold getauschte Reiterdenkmal auf dem "Neustädter Markt" soll deshalb den Abschluss des heutigen Tages im faszinierenden "Dresden" bilden.

An dieser Stelle nochmals herzlichen Dank an unsere beiden ortskundigen Reiseleiter, Sandra und Frank :-) Es war ein wunderschöner und erlebnisreicher Tag.

Wichtig: Mittlerweile verfügen wir über sieben unabhängige Reisetagebücher. In der Navigationsleiste (rechts) unter der Rubrik "Impressum" kann jedes der Reisetagebücher direkt erreicht werden. Zusätzlich zum aktuellen sind gegenwärtig folgende Reisetagebücher verfügbar: