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Samstag, 31. März 2012

Schlusswort

Traum oder Wirklichkeit?
(bezieht sich auf das Foto, von links nach rechts)

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Wenn ein "Magpie" auf der Suche nach Futter ein paar Zentimeter an Dir vorbei stolziert und Dir dabei kurz in die Augen schaut, dann ahnst Du schon, wo Du sein könntest.

Wenn Dir um Haaresbreite links, rechts und über dem Kopf flinke "Rainbow Lorikeets" vorbei flitzen, dann wird Dir allmählich bewusst, wo Du Dich im Moment befindest.

Wenn Dir dann ein "Kookaburra" unverhohlen einen Leckerbissen vom Teller stiehlt und dabei frech und keck Deinem Blick standhält, dann begreifst Du, dass Du Dich in einem der wundervollsten und naturnahensten Länder der Erde aufhältst.

Wenn vor Deinem Campervan schliesslich rot-graue "Galahs" lieblich schnatternd den Boden nach Körnern absuchen und Dir ein "Rosella-Papagei" freundlich lächelnd in die Augen schaut, dann weisst Du mit Sicherheit, dass Du Dich in einem paradiesischen Land aufhältst.

Und spätestens dann, wenn Dich der morgendliche Gesang der Tausenden von Vögeln aus dem Schlaf holt, wird Dir endgültig klar, dass Du nicht träumst, sondern im traumhaft schönen Aussie-Land unterwegs bist.


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Geschätzte Reisetagebuch-Leser/-Innen

Zum Schluss möchten wir allen zu Hause und auch jenen, die wir unterwegs auf unserer Reise um Neuseeland und Australien getroffen haben, herzlich danken für die vielen guten Tipps, die uns geholfen haben, unsere Reiseroute so gut wie möglich zu gestalten und zu geniessen. Ohne sie hätten wir bestimmt einige der wunderschönen Orte unterwegs nicht beachtet oder gar nicht aufgesucht.

Für die herzliche Aufnahme und Gastfreundschaft bedanken wir uns insbesondere bei Priska und Hans in "Townsville". Wir haben uns bei Euch wiederum sehr wohl gefühlt und hoffen, dass wir uns irgendwann wiedersehen, wenn nicht in Australien, dann vielleicht in der Schweiz. Ihr seid bei uns zuhause jederzeit herzlich willkommen (wenn wir irgendwann wieder einmal ein Zuhause haben ;-)

An dieser Stelle ebenfalls ein herzliches Dankeschön an alle, die unsere Reisen in unserem Reisetagebuch aktiv mitverfolgt, diese quasi aus der Ferne miterlebt haben. Die vielen Kommentare und EMails von Euch haben wir sehr geschätzt. Sie haben uns immer wieder neue Impulse und Motivation zur Weiterführung des Reisetagebuchs gegeben.

Wir hatten in beiden Ländern eine wunderbare und erlebnisreiche Zeit. Wir haben in der relativ kurzen Zeit von knapp vier Monaten wiederum unglaublich viel erlebt und erfahren, so dass es uns bisweilen schwer gefallen ist, das Erlebte gedanklich überhaupt zu verarbeiten. Dabei geholfen hat uns zweifellos unser Reisetagebuch, wo wir unsere Eindrücke und Erlebnisse laufend in Wort und Bild festgehalten haben.

Besonders beeindruckt hat uns erneut die grossartige, unverfälschte und ursprüngliche Tier- und Pflanzenwelt, welche in beiden Ländern einzigartig und vielfältig zugleich ist. Wir waren den Tieren nie so nahe und so vertraut, wie auf dieser Reise. Zu diesem überaus positiven Eindruck beigetragen hat natürlich der Umstand, dass die Tiere hier weit weniger scheu sind, als bei uns in Europa. Eindrücklich waren auch die vielen Nationalparks mit ihren Naturschönheiten, wo wir zahlreiche interessante und spannende Wanderungen unternehmen konnten. Die abwechslungsreichen Küstenregionen mit ihrem kristallklaren meist blaugrünen Wasser, den riesigen, beinahe unberührten, weissen Sandstränden sind in beiden Ländern von einzigartiger Schönheit, wie man sie in Europa leider nur noch selten antrifft.

Der Gesamteindruck einer Reise ist naturgemäss geprägt vom Wettergeschehen. Wir hatten trotz des aussergewöhnlich nassen Sommers in diesen Ländern (gemäss Meteorologen wegen des "La Niña"-Phänomens), mit viel Wetterglück ausgesprochen wenig Regentage. Lediglich am Anfang unserer Reise in Neuseeland (Coromandel) und gegen Ende unserer Reise im Osten Australiens hätten wir uns noch etwas mehr Sonnentage gewünscht. Von eigentlichen Unwettern und Überschwemmungen sind wir zum Glück gänzlich verschont geblieben.

Auf der einen Seite fällt es uns schwer, diesen einzigartigen Teil der Erde zu verlassen, denn wer weiss, ob und wann wir wieder einmal hierher kommen können. Andererseits freuen wir uns nun auf Europa, denn auch dort gibt es noch viel Schönes und Interessantes zu entdecken.

Goodbye Australia and New Zealand, hope to see you again sometime.

Anita und Heinz
(the travelling webmasters)

Verfasst Ende März 2012

Freitag, 30. März 2012

Rückreise in die Schweiz

Sydney – Singapore – Zürich (NSW) (Freitag/Samstag, 30./31.3.2012)
Wetter: bewölkt, schön / Temp.: 25 Grad

Wieder einmal ist es soweit. Unser letzter Tag im wunderschönen "Sydney" bricht an. Die Koffer sind gepackt, denn wir müssen bis zehn Uhr das Zimmer verlassen.

Nach dem ernüchternden Erlebnis im hoteleigenen Frühstücks-Buffet am ersten Tag, welches zu einem überhöhten Preis eine relativ lausige Qualität der Speisen liefert, spazieren wir jeden Morgen zum ca. 8 Minuten entfernten "delafrance". Hier stimmt die Preis/Leistung, und es wird vor allem europäisches Brot serviert, dass man nicht erst toasten muss, damit es wenigstens einigermassen schmeckt. "Eggs Benedict" mit Avocados und geräuchertem Lachs sollte es an unserem letzten Tag schon sein ;-)

Unser Flug mit der "Singapore Airlines" startet erst um 18:50 Uhr. So haben wir noch etwas Zeit uns in der Stadt die Füsse zu vertreten. Der wunderschön angelegte "Royal Botanic Gardens" war wohl unser meistbesuchter Ort "Sydneys". Auch heute gehört ein gemütlicher Spaziergang durch die herrlichen Parkanlagen zum Opernhaus-Areal zu unserem Tagesprogramm. Es gibt immer wieder etwas neues zu entdecken.



Die höchste Palme des Botanischen Gartens wetteifert mit den Wolkenkratzern der Stadt und gewinnt (Dank geeigneter Perspektive).

Unser letzter Spaziergang führt uns am Hafenbecken vorbei durch die belebte "Pitt Street" zurück zum Hotel.

Am frühen Nachmittag fahren wir beizeiten mit dem "Shuttle Bus" zum "International Airport" von "Sydney". Wir sind lieber zu früh, als zu spät am Flughafen, nicht zuletzt um auf unseren Flügen Fensterplätze zu erhalten. Doch dies ist leichter gesagt, als getan. Der "Shuttle Bus" erscheint zwar pünktlich vor unserem Hotel, doch dann fährt er dreiviertel Stunden in der Innenstadt herum, um alle Passagiere aufzusammeln. Letztendlich fährt er doch tatsächlich nochmals an unserem Hotel vorbei, um dann endlich den Weg zum Flughafen anzusteuern. Wir hätten dreiviertel Stunden früher am Flughafen sein können. Beim nächsten Mal werden wir wieder ein Taxi nehmen, welches nur unwesentlich teurer ist.

Der Abschied vom fünften Kontinent fällt uns auch diesmal nicht leicht. Wir haben hier eine wunderschöne, interessante und erlebnisreiche Zeit verbracht und konnten unsere Reisepläne ohne Einschränkungen realisieren. Auch wenn wir diesmal mit dem Campervan "nur" zehn Wochen unterwegs gewesen sind, kommt es uns vor, als wenn wir schon eine Ewigkeit hier wären. Die Erlebnisdichte ist bei dieser Reiseart eben sehr gross und lässt einen die Zeit wesentlich länger als bei einem stationären Aufenthalt erscheinen.

Der Flug nach von "Sydney" nach "Singapore" verläuft planmässig, und wir treffen nach 6'400 Kilometer ruhigen Fluges pünktlich am "Changi Airport" ein.

Wir docken am "Terminal 3" an, wo auch der Anschlussflug nach Zürich startet und können so ohne Terminalwechsel weiterfliegen. In "Singapore" starten wir etwas verspätet, möglicherweise wegen eines Gewitters, welches in der Nähe des Flughafens vorbeizieht. Noch beim Start zucken immer wieder Blitze über den Himmel, so dass wir ein etwas mulmiges Magengefühl verspüren. Kurz nach dem Abheben dreht das Flugzeug jedoch vom Gewitterzentrum weg, so dass wir von den Böen kaum noch etwas mitbekommen. Die weiteren 10'500 km bis in die Schweiz verlaufen grösstenteils ruhig und problemlos. Nur ab und zu geraten wir in Turbulenzen mit Anschnallpflicht. Zudem erhalten wir wegen des zeitweise herrschenden Gegenwindes von über 200 km/h (starker Jet-Stream auf Höhe Turkmenistan) eine Verspätung von ca. einer halben Stunde.

Getreu dem Grundsatz, "der Weg ist das Ziel", geniessen wir auch das Fliegen über den Wolken mit den bezaubernden Stimmungen der Tagesabläufe immer wieder. Besonders die Phasen in der Morgen- und Abenddämmerung mit dem bezaubernden Farbenspiel gehören zu den fotografisch ergiebigen Momenten.



Wir können mit dem Blick durchs Bullauge natürlich nicht mit dem Panoramablick aus dem Piloten-Cockpit konkurrieren :-) Ralf, unser Pilot in der Familie, hat bei seinem besonderen Beruf wesentlich bessere Möglichkeiten.

Über den Bodensee fliegen wir in die Schweiz ein. Wir können die beiden Nachbarstädte Kreuzlingen und Konstanz von oben gut überblicken



Anschliessend fliegen wir eine grosse Schleife, denn die Landung erfolgt offenbar von Süden her über dem Zürich-See-Ufer, wahrscheinlich bedingt durch die Anflugrestriktionen über Deutschland. Eine halbe Stunde nach der sanften Landung in Zürich-Kloten sitzen wir bereits im Zug nach St. Gallen.

"By the way": Gestern hat es in der Schweiz noch geregnet. Heute empfängt uns der Tag mit beinahe wolkenlosem Himmel und auch für die nächsten Tage ist trockenes Wetter vorhergesagt :-) Alleine bei den Lufttemperaturen müssen wir Zugeständnisse machen. Hier herrschen schliesslich noch Frühlingstemperaturen.

Damit beenden wir die Berichterstattung über unsere Neuseeland-/Australienreise 2011/2012. Bereits in einer Woche werden wir unsere Reisetätigkeit jedoch fortsetzen und mit unserem Reisemobil "Elchi" zunächst nach Italien weiterreisen.

Bis bald...

Anita und Heinz
(the travelling webmasters)

Zum letzten Mal aus Australien: Bäume des Tages




Zum letzten Mal aus Australien: Blumen des Tages




Dienstag, 27. März 2012

Aufenthalt in Sydney II

Sydney (NSW) (Montag, 26.3.2012)
Wetter: sehr schön / Temp.: 25 Grad

Wir nutzen den wunderschönen Tag und fahren mit der halbstündlich zirkulierenden Fähre zunächst nach "Manly Beach" ans Meer. Auf dem Weg machen wir einen kleinen Abstecher und schauen uns die imposante "St. Marys Cathedral" von innen an.



Leider ist Fotografieren im Innern aus unerklärlichen Gründen verboten. Vor drei Jahren war dies noch nicht so, wie das folgende Foto zeigt.

Einmal mehr führt unser Weg durch den wunderbaren Botanischen Garten. "Memory is Creation Without End", steht auf einer Tafel des Künstlers geschrieben.

Immerhin geben die altehrwürdigen Bruchstücke aus dem antiken Europa einen Kontrast zur modernen Kulisse "Sydneys" ab ;-)

Wir steuern direkt den "Circular Quay" an, wo die meisten Fähren anlanden.



Alleine schon wegen der prächtigen Aussicht auf die Skyline der City, das Opernhaus und die "Harbour Bridge" lohnt sich eine Schiffsfahrt dorthin. Ein Retourticket kostet AUS$ 14.00. Das vorbeiziehende Panorama entlang des vielarmigen "Parramatta River" und der Blick auf die verschiedenen Stadtteile "Sydneys" sind überwältigend.









Die eigentliche Hafenausfahrt zum Meer wird beidseitig von mächtigen Felsformationen und Leuchttürmen flankiert.

Wir fahren die geschützte "Manly-Bucht" linkerhand an.



Die Strandpromenade von "Manly Beach" ist heute vergleichsweise leer. Vor drei Jahren waren wir im Hochsommer hier. Tausende tummelten sich damals am Strand und in den Wellen, wie das Vergleichsbild zeigt.



Der Sandstrand selbst ist zwar ziemlich gross, kann sich aber nie mit den Superstränden Australiens messen, wie beispielsweise die Beaches um "Byron Bay", die "Cable Beach" in "Broome", die "Coral Bay" oder die Traumbuchten von "Esperance", welche ihresgleichen suchen.



Attraktiv ist auch die Strandpromenade mit den endlosen Baumalleen und die Fussgängerzone mit den vielen Shops und Boutiquen, die zum Strand führt.









Bei der Rückfahrt ziehen die steilen Felsklippen des nördlichen "Parramatta River"-Ufers an uns vorüber. Weil rechtzeitig Nationalparks ausgeschieden wurden, ist dieses Ufer nur in den Buchten bebaut.



Allmählich öffnet sich der Blick auf die unverkennbare grossartige Skyline "Sydneys".



Man kann der Versuchung kaum widerstehen, immer wieder und nochmals auf den Auslöser der Digitalkamera zu drücken, obwohl sich das atemberaubende Anblick kaum verändert, um sodann zuhause 90% der gleichartigen Fotos wieder zu löschen ;-)

Und zu guter Letzt breitet sich das gesamt Panorama der Innenstadt "Sydneys" in seiner Pracht vor uns aus, ein absolut überwältigender Anblick.







Das obligatorische Erinnerungsfoto mit dem Opernhaus und der eindrücklichen Hafeneinfahrt darf natürlich auch nicht fehlen ;-)



Vom Hafen aus spazieren wir durch den "Royal Botanic Gardens" zurück zum Hotel. Die überall herumhängenden "Flying Foxes" oder "Mega Bats", wie sie hier auch genannt werden, vermehren sich seit ein paar Jahren fast explosionsartig und sind zu einer echten Plage geworden.





Die Population ist innert weniger Jahre von ca. 3'000 auf zurzeit 23'000 Exemplare angestiegen.

Es wimmelt nur so in den Bäumen von den tagsüber vorwiegend schlafenden riesigen Fledermäusen.





Zum Abendessen treffen wir uns mit Jacky, einer Bekannten des Surfclubs Uttwil aus der Schweiz, die vor drei Jahren noch in "Adelaide" gewohnt hat (wo die Liebe hinfällt ;-) Wir treffen uns am "Darling Harbour". Die Zeit verläuft wie im Fluge, denn bei ihrer und unserer Lebensweise gibt es viel zu erzählen.

Mit einer bezaubernden Abendstimmung an der "Cockle Bay", so nennt sich das hintere Hafenbecken des "Darling Harbour", geht der Tag zu Ende.




Baum des Tages


Sydney (NSW) (Dienstag, 27.3.2012)
Wetter: sehr schön / Temp.: 26 Grad

Ein bisschen Shopping, ein wenig Spazieren, wir nehmen es heute locker und marschieren ohne bestimmtes Ziel los. Die Markthalle im chinesischen Viertel ist ausgerechnet heute geschlossen. Wir müssen den Besuch anderntags nachholen.



Die zentrale Promenade durch den "Hyde Park" einmal aus anderer Perspektive fotografiert.

Unser Abendspaziergang führt uns zum Hafenbecken (Sydney Cove) , wo wir an der Opernhaus-Promenade noch ein Stück Pizza verdrücken.



Im Anschluss daran sehen wir nochmals das Konzert- und Opernprogramm der Woche durch und stellen mit Erstaunen fest, dass diese Woche ausser ein paar Einführungskonzerten für Kinder an den Nachmittagen keine weitere Vorführungen stattfinden. Die nette Dame an der Kasse bestätigt uns dies auf unsere Nachfrage und meint, dass gleichwohl die Oper "La Traviata" auf der Freilichtbühne aufgeführt würde, dass sie aber vom Opernhaus keine Auskunft darüber geben könne. Merke: Wenn also jemand die Absicht haben sollte, seine Reise nach "Sydney" mit einem Opern- oder Konzertbesuch zu verbinden, sollte er sich vorab tunlichst über die konkreten Spielpläne erkundigen :-)



Wir geniessen noch ein wenig die gemütliche Abendstimmung am Hafen, bevor wir uns durch den "Hydepark" auf den Rückweg ins Hotel machen.

Bäume des Tages








Sydney (NSW) (Mittwoch, 28.3.2012)
Wetter: bewölkt, Regen, heiter / Temp.: 24 Grad

Im "Market City Shopping Centre" befinden sich auf dem gesamten Untergeschoss die "Paddy's Marktes". Dieser Teil des riesigen Gebäudes ist jedoch nur von Mittwoch bis Sonntag geöffnet.





Zwei Drittel der Verkaufsfläche enthält Stände mit Kleidern, Schuhen und Souvenirs, etwa ein Drittel des Marktes bietet Früchte und Gemüse an.



Gegen Mittag ergiessen sich über "Sydney" ein heftiger Regenschauer, den einzigen, welchen wir seit unserem Eintreffen in der Stadt erlebt haben.



Nach einer Stunde ist der Platzregen vorbei und es wird wieder sonniger. Wir spazieren einmal mehr durch den Botanischen Garten zur Hafenpromenade hinunter. Unsere Lieblinge, die "Kookaburra" sind auch präsent.



Dieses Kunstwerk wurde zu Ehren der Ureinwohner (Aborigines) in dieser Region errichtet.

Zurzeit liegt im Hafen ein beachtliches Kreuzfahrtschiff vor Anker.



Die kleinen Boote rund um das Passagierschiff sind die grossen Fähren des "Parramatta River".



Zufälligerweise stolpern wir quasi übers Opal-Museum und nutzen die Gelegenheit für einen kurzen Besuch desselben. Die Opale sind das versteinerte Produkt der Pflanzen und Tiere aus der Zeit vor ca. 110 Mio. Jahren.

"Coober Pedy" und "Long Ridge" sind die beiden Hauptfundorte von Opalen in Australien.



Die Ausstellung ist eingebettet in die Urwelt der Dinosaurier, die über 100 Mio. Jahre die Erde beherrscht haben.





Erst durchs Schleifen werden die rohen Steine zu den glitzernden Schmuckstücken.





Die "Rush Hour" schaut auch in den Strassen von "Sydney" nicht anderes aus, als anderswo.

Nicht weit von unserem "Hotel Travelodge" entfernt gibt es ein gutes italienisches Restaurant, das "Macchiato", welches auch Holzofen-Pizzas serviert. Mal sehen, ob sie schmecken :-)

Bäume des Tages








Blumen des Tages: Bananenblüte




Sydney (NSW) (Donnerstag, 29.3.2012)
Wetter: sehr schön / Temp.: 27 Grad

"What a beautiful day!" Mit praktisch wolkenlosem, dunkelblauem Himmel und sommerlichen Temperaturen (27 Grad) verabschiedet sich das traumhafte "Sydney" und damit gleichermassen das unvergleichliche "Aussie-Land" von uns. Dieser wunderschöne Tag steht quasi stellvertretend für das tolle Wetter, welches wir in den 11 Wochen unseres Australien-Aufenthalts geniessen durften. Wir hatten trotz "La Niña" lediglich an 16 Tagen etwas Regen, der meist als kurzer Gewitterschauer hernieder fiel. Ansonsten konnten wir unsere Reisepläne bei strahlend schönen oder zumindest sonnigen Wetterbedingungen verwirklichen. "La Niña" bewirkt in Australien übrigens eine regenreiche Sommerzeit und "El Niño" eine heisse trockene Periode, wie wir sie vor drei Jahren erlebt hatten.

Durch den "Hyde Park" und "Royal Botanic Gardens" spazieren wir am frühen Morgen zum "Mrs Macquarie Point".

Dieser fantastischen Aussichtspunkt am nordöstlichen Ende des Parks ist Anziehungspunkt für unzählige Touristenbusse. Weil wir früh genug unterwegs sind, gelingt uns noch das ultimative Panoramafoto ohne Touristengerangel.



Dem Strandweg entlang, vorbei an der Freilichtbühne der Oper "La Traviata" marschieren wir zügig in Richtung Opernhaus und "Circular Quay", wo wir die Fähre nach "Watsons Bay" erwischen wollen.

Heute Morgen liegt bereits wieder ein anderes grosses Kreuzfahrtschiff vor Anker und überschwemmt mit den Eintagstouristen die City.

Die Ausfahrt aus dem Hafen ist immer wieder imposant.

Die "Watsons Bay" liegt vis-à-vis von "Manly Beach" auf der anderen Seite der Einfahrt zum "Sydney Harbour". Dieser Bereich ist aber weit weniger touristisch, als die "Manly"-Seite. Nach der relativen Hektik und Betriebsamkeit der Innenstadt geniessen wir die erholsame Ruhe an diesem sehenswerten Stadtteil "Sydneys". Nach einer zwanzig minütigen Fahrt mit der Schnellfähre landen wir am Pier von "Watsons Bay".



Vom kleinen Hafen aus lohnt sich ein Spaziergang entlang der Küste bis zum "South Head" mit dem Leuchtturm.

Der Strandweg wird lediglich auf ein paar Hundert Metern unterbrochen durch ein Villenquartier, welches man durchqueren muss. Anschliessend gelangt man über eine öffentliche Badebucht, vorbei am Nudistenstrand bis zum Leuchtturm.



Dabei hat man immer das grossartige Panorama von "Sydney City" vor Augen.

Der Zugang zum natürlichen "Sydney Harbour" wurde in Krisenzeiten durch Geschützstellungen beidseitig der relativ engen Hafeneinfahrt verteidigt.



Die Klippen beim Leuchtturm sind atemberaubend. Hier gibt es zu unserem Erstaunen nicht einmal Abschrankungen, was im sicherheitsbewussten Australien inzwischen äusserst selten ist.







Für den Lunch haben wir uns das "Caffee Di Stefano" auf der anderen Seite des Piers ausgesucht. Wir kennen dieses gemütliche Terrassenrestaurant, welches direkt neben der "Watsons Bay Library" liegt, vom letzten Mal.

Der Räucherlachs und die Prawns mit Avocado und Rucola-Salat serviert schmecken ausgezeichnet :-) Der Besitzer und das freundliche Personal sind ausgewanderte Italiener. Wir gewöhnen uns bereits an "Bella Italia", wo wir in zwei Wochen wieder sein werden.

Keinesfalls versäumen sollte man den Spaziergang durch die zentrale Parkanlage hinauf zum spektakulären Klippenweg (Sydney Harbour Gap Bluff).

Die Aussicht von diesem gut ausgebauten Felspfad auf "Watsons Bay", die bizarre Felsenküste der "Tasman Sea" und "Sydney City" ist fantastisch.

Hier prallen die hohen Wellen der "Tasman Sea" ungehemmt an die steile Felsenküste.



Wir könnten dem atemberaubenden Schauspiel stundenlang zuschauen.



Vom höchsten Punkt des "South Head" aus geniessen wir die fantastische Rundsicht.






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Am Nachmittag fahren wir mit der Fähre zum "Circular Quay" zurück. Auf dem stark verschlungenen Hafen herrscht ziemlich viel Betrieb. Ein grosser Tanker wird mit Schleppergeleit aus dem Hafen gelotst.

In der Bucht von "Rose Bay" starten und landen sogar Wasserflugzeuge.

Auf der weltberühmten "Harbour Bridge" ist ebenfalls immer viel Betrieb. Selbst am Abend haben wir oftmals gleichzeitig 60 Personen unterwegs auf dem nicht gerade billigen "Bridge Climb Walk" beobachtet. Die geführten Besteigungen kosten, je nach Art und Länge, immerhin zwischen AUS$ 208.00 bis 298.00.

Vom Schiff aus sieht die Brücke noch spektakulärer aus.

Der höchste Punkt des Brückenbogens liegt 134 Meter über dem Wasserspiegel. Die längste Spannweite beträgt 503 m, die Totallänge 1,15 km und die Breite 49 m. Der Bau dieser ausserordentlichen Brückenkonstruktion dauerte immerhin zehn Jahre (1923 bis 1932).

Bäume des Tages




Blumen des Tages

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