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Donnerstag, 8. Dezember 2011

Reise um Neuseeland I (mit Campervan)

Hier geht's zu unserer Reiseplanung für die Nordinsel Neuseelands...

Auckland (NZ) (Donnerstag, 8.12.2011)

Wetter: sehr schön / Temp. : 21 Grad

Dass wir heute etwas später aufstehen, als gewöhnlich, versteht sich von selbst. Schliesslich haben wir auf dem Flug kaum ein Auge zugetan und schon gar nicht tief geschlafen. Hinzu kommt der "Jetlag" infolge der Zeitverschiebung um ganze 12 Stunden. Das reichhaltige Morgenbuffet gibt uns die nötige Kraft für unsere erste Entdeckungstour durch die Innenstadt, natürlich zu Fuss, versteht sich.

Ein wunderschöner Tag in der Millionenstadt "Auckland" erwartet uns. Das Tiefdruckgebiet hat sich eben gestern von Neuseeland entfernt, und für die nächsten Tage ist weiterhin schönes Sommerwetter vorhergesagt (wenn Engel reisen... ;-) Ein Blick aus unserem Balkonfenster gibt den Blick frei auf den "Skytower", mit 328 m Höhe das höchste Bauwerk Neuseelands.



Den tollen Rundblick von dessen Aussichtsplattform werden wir erst morgen geniessen. Heute widmen wir uns erst mal dem Shopping in der Innenstadt. Wir haben für unsere Reise mit dem Campervan noch einige Anschaffungen zu tätigen. Zunächst wollen wir uns ein "Navi" mit Neuseeland und Australienkarte zulegen. Bei "dick smith" an der "Queen Street" werden wir fündig. Der Verkäufer berät uns ausdauernd und kompetent. Er überzeugt uns, dass wir mit dem "Navman MY80T" ein sehr gutes und preiswertes Gerät erhalten. Auf die zusätzliche Australienkarte erhalte man zurzeit einen Weihnachtsrabatt von 50%.

Internet in Neuseeland
Ein UMTS-Stick von "Vodafone" ist unser nächster Kauf. Das Angebot von NZ$ 79.-- für den Stick mit SIM-Karte und einer "2 GB Flatrate" von zwei Monaten überzeugt uns auf Anhieb. Der Internetzugriff in den Hotels und auf Campingplätzen ist hier nämlich ausserordentlich teuer, so dass sich diese Anschaffung innert Kürze amortisieren wird. Es gibt zwar in den Städten haufenweise Cafés und Restaurants mit "Free WiFi"; aber solche Zugriff sind meist ungeschützt und sehr langsam. Mit der UMTS-Lösung sind wir wesentlich unabhängiger, und das Vodafone-Mobilnetz soll auch in Neuseeland sehr gut ausgebaut sein. Wir werden sehen...

Die "Queen Street" ist die zentrale Einkaufsstrasse "Aucklands". Hier kann man stundenlang Bummeln und sich in den Hunderten von Shop sattsehen bzw. sattkaufen.







Hier gibt es fast alles zu kaufen, was das Herz begehrt. Dabei sollte man die Seitengassen nicht übersehen, denn auch dort gibt es eine Vielzahl attraktiver Läden und Boutiquen. Besonders sehenswert ist die "Vulcan Lane".



Eine Attraktivität sind die Arkaden-Gassen. Die weihnachtliche "Queen's Arcade" ist geradezu eine Augenweide.







Aber auch "The Strand Arcade" kann sich sehen lassen. Dort genehmigen wir uns im gleichnamigen Café einen feinen Cappuccino mit Kuchen :-)



Ein Verdauungsspaziergang nach dem Lunch tut immer gut.

Wir marschieren bis zur "Auckland Town Hall", wo sich ein grosser Vergnügungsplatz mit Cinema-Komplex befindet.




Hier vergnügt und entspannt sich in der Mittagspause Jung und Alt.

Anschliessend verlassen wir die belebte "Queen Street" und steigen durch ein exotisch anmutendes Waldstück zum zentral gelegenen "Albert Park" hoch.







Der Park ist wunderschön auf einem der zahlreichen Hügel angelegt und gut gepflegt. Der omnipräsenten "Queen Victoria" wurde auch hier ein Denkmal gesetzt.







Interessante Durchblicke auf die Stadt erfreuen das Herz (und den Fotografen ;-).



Wir verschieben uns in Richtung Hafen, wo sich auch das markante "Ferry Building" aus dem Jahre 1912 befindet.



Die Aussicht von der "Princes Wharf" auf den Hafen und die Skyline ist imposant.



Das geschwungene Dach des Fährgebäudes auf der benachbarten "Queens Wharf" ist ebenfalls ein Blickfang.

Da wir praktisch den Turm vor dem Haus haben, gib's zum Abschluss unseres Abendspazierganges noch zwei schöne Fotos vom beleuchteten "Skytower".



Übrigens, die Hauptstadt Neuseelands ist nicht etwa "Auckland", sondern "Wellington" am anderen Ende der Nordinsel. Morgen werden wir uns die "Skyline" von der Fähre aus anschauen.

Auckland (NZ) (Freitag, 9.12.2011)
Wetter: sehr schön bis bewölkt / Temp. : 22 Grad

Am Morgen steht als erstes der von überall sichtbare "Skytower" auf unserem Tagesprogramm.





Die Rundsicht von der auf 186 m liegenden Aussichtsplattform ist überwältigend.

Man braucht nicht unbedingt auf das "Sky Deck" hochzufahren, welches auf 220 m Höhe liegt, um die fantastische Aussicht auf "Auckland" in vollen Zügen zu geniessen (jeweils mit HDR-Vergleichsaufnahme).







Im Gegenteil; auf der unteren Plattform kann man durch die Verglasungen am Boden dem Turm entlang bis zum Sockel hinunter blicken.



Die achtspurige "Harbour-Bridge" ist die wichtigste Verbindung in Richtung Norden.

Gleich davor liegt der riesige Seglerhafen.

In der Ferne kann man unschwer den "Mount Eden", einen nicht mehr aktiven Vulkan ausmachen.

Die riesige Fläche von "Gross-Auckland" wird erst vom "Skytower" aus so richtig sichtbar. Die Stadt liegt eingebettet zwischen Dutzenden von Vulkanerhebungen und verschlungenen Meeresbuchten.

Mit dem Schnellaufzug geht's in schnellem Tempo wieder nach unten. Auf einen Besuch des Drehrestaurants auf 190 m Höhe verzichten wir diesmal.


Kleines Intermezzo
Auf unser neues "Naviman-Navigationsgerät" müssen zusätzlich noch die Australienkarten installiert werden. Dazu sollte in der Verpackung ein Gutschein beigelegt sein, den wir gestern Abend leider vergeblich gesucht hatten. Mit dem "Navi" unterm Arm suchen wir unseren Händler "dick smith" nochmals auf. Um es kurz zu machen, auch nach beinahe zwei Stunden Support durch einen versierten und geduldigen Verkäufer ist es uns nicht gelungen, die "Navman-Software" mit den zusätzlichen Australienkarten auf unseren Netbook bzw. das "Navi" zu bringen. Zum Glück ist die Firma sehr flexibel und kundenfreundlich. Der Verkäufer macht uns schliesslich den Vorschlag, den "Naviman" durch einen "Garmin-Nüvi" einzutauschen. Bei "Garmin" sind immer beide Länder vollständig installiert. Insgesamt kommen wir dadurch sogar noch etwas günstiger zum GPS-Gerät. Wir sind allerdings keine Garmin-Freunde, weil die Bedienung zwar intuitiv, aber die Anpassungsfähigkeiten und Vielseitigkeit der Garmin-Software zu Wünschen übrig lässt. Hoffentlich kommen wir damit zurecht.

Infolge dieser unerwarteten Querelen verlieren wir mehr als zwei Stunden wertvolle Zeit und können unser Vorhaben, mit der Fähre nach "Devonport" zu fahren, erst am Nachmittag in Angriff nehmen. Wir starten unsere Bootstour, wie könnte es anders sein, am "Ferry Building".



Vorbei am "Hilton Hotel", welches am Ende der "Princes Wharf" einen optimalen Standort gefunden hat und der geschweiften Segeltuchkonstruktion auf der "Queens Wharf" auf der anderen Seite, queren wir alsdann das grosse Hafenbecken.







Der Ausblick vom "Devonporter" Hafen auf die Skyline von "Auckland" ist fantastisch.
Aber auch die wunderschön angelegte Hafenpromenade lädt zum Verweilen ein.





Der rot blühende Nationalbaum Neuseelands, der "Pohutukawa", ist auch mitten in der Innenstadt sehr verbreitet.

Über die "Victoria Road", welche gespickt ist von gemütlichen Cafés, Boutiquen und anderen Shops, gelangt man an den Fuss des "Mount Victoria".





Schon beim steilen Aufstieg gibt es bezaubernde Durchblicke auf die Innenstadt.

Bald einmal liegt "Devonport" weit unter uns.

Oben angekommen, präsentiert sich uns ein Rundblick vom feinsten. Wir können uns kaum sattsehen.







"Devonport" selbst scheint eine bevorzugte Wohngegend zu sein.



So grosse Segelschiffe, wie hier haben wir in Europa noch selten gesehen. Der riesige Bootshafen von "Auckland" ist voll davon.



Die Ebbe bereitet in den seichten Seitenarmen des Hafenbeckens doch einigen Booten Probleme.

Nach dem Abstieg haben wir uns den Café mit Kuchen redlich verdient. Die meisten Touristen legen diesen Weg auf den "Mount Victoria" mit dem Auto zurück.



Die Fähren fahren alle halbe Stunde, so dass wir nicht lange zu warten brauchen.

Das "Wynyard Quarter" ist nicht nur am Tag ein Anziehungspunkt. Am Abend findet man hier Unterhaltung verschiedenster Art. Restaurants, Pups und andere Vergnügungslokale reihen sich hier aneinander. Auf einigen Jachten werden auch Partys gefeiert. Wir unsererseits geniessen die traumhaft schöne Aussicht auf die beleuchtete Innenstadt.





Auch die Aussicht auf die beleuchtete Innenstadt ist traumhaft schön.





Auf so eine Idee muss man erst mal kommen: Die aufgetürmten Kissen unter dem Weihnachtsbaum finden jedenfalls reichlichen Zulauf.

Leider ist es heute Abend ziemlich windig, so dass wir uns bald einmal in unser Hotelzimmer zurückziehen, um uns nicht zu erkälten.

Auckland (NZ) (Samstag, 10.12.2011)
Wetter: bewölkt bis schön / Temp. : 21 Grad / Wind: 5 bis 6 Bf.

Der Wind hat seit gestern Abend nochmals zugelegt und weht mit 5 bis 6 Beaufort durch die Strassenschluchten. Eine Schlechtwetterzone nähert sich der Nordinsel und wird in den nächsten Tagen für etwas regnerisches und wechselhaftes Wetter sorgen. Immerhin bleiben die Temperaturen mit ca. 20 Grad im erträglichen Rahmen.

Am Vormittag setzen wir unseren Spaziergang von gestern Abend im "Wynyard Quarter" fort und bestaunen die mächtigen Jachten der Neuseeländer.





Eindrücklich sind auch die grossen Masten der Hochseejachten.

Die Skyline von "Auckland" wirkt mit den dunklen Wolken noch imposanter. Übrigens, ein Wolken verhangener Himmel ist in Neuseeland die Regel. Die "Maori" nennen es zu Recht "Land der langen weisse Wolke" (aotearoa).

Über Nacht hat im Hafen ein stattliches Kreuzfahrtschiff angelegt. Es hat am "Princes Wharf" gerade noch Platz gefunden.





Der Fischmarkt am Hafen ist überraschend klein. Vielleicht gibt es anderswo noch einen grösseren. Der Fischreichtum Neuseelands ist jedenfalls sprichwörtlich.

Im "Wynyard Quarter" soll ein beachtliches Wohnquartier entstehen. In einem Pavillon wird Werbung dafür gemacht.

Etwas Nostalgie verbreitet diese alte Strassenbahn, die lediglich noch touristisch in einem Rundkurs genutzt wird.

Wir widmen uns wieder dem Shopping in der "Queen Street".

Designer-Geschäfte gibt es hier zu Hauff.









Dazwischen ein Kuriosum: Ein "Smart" auf Neuseeländisch :-)

Wir arbeiten uns bis zum architektonisch interessanten "Metro Centre" hoch, welches sich beim "Cinema-Centre" befindet und sich dem einzigen "imax-Kino" Neuseelands anschliesst.



Nach sechs Stunden bummeln haben wir uns einen Cappuccino redlich verdient. Die Harfenklänge einer Strassenmusikantin wirken dabei besonders entspannend ;-)

Auckland (NZ) (Sonntag, 11.12.2011)
Wetter: bewölkt bis sonnig / Temp. : 20 Grad / Wind: 5 bis 6 Bf.

Entgegen der Wetterprognosen ist es heute Sonntag überraschend sonnig und mild. Lediglich der Wind bleibt uns erhalten. Während die Neuseeländer in Sommerkleidern umherlaufen, hüllen wir uns in Windjacken. Wir sind uns an den vielen Wind einfach nicht mehr gewohnt. Ausserdem halten wir uns seit Jahren mehrheitlich nur noch in wärmeren Gefilden auf. Das wird es wohl sein ;-)

Da auch am Sonntag die meisten Läden, Restaurants und Cafés in der Innenstadt geöffnet haben, steht einem ausgedehnten Bummel nichts im Wege. Wir nehmen zuerst einen Augenschein am Hafen und sehen uns heute die "Queens Wharf" an.



Das elegante Zeltdachgebäude steht total leer. Wofür es jeweils verwendet wird, ist uns nicht bekannt.

Wie schön wäre es doch, wenn wir bei den herrschenden 5 bis 6 Bf. gleichmässigen Windes durch das Hafenbecken surfen könnten ;-)

Vom Bahnhofplatz, zuunterst an der "Queen Street", spazieren wir danach bis zur "Auckland Town Hall" hinauf.

Dort wird immer etwas geboten.

Als "Tanzende Puppen" zeigt eine Folkloregruppe mit Tänzerinnen aus den verschiedenen polynesischen Kulturkreisen ihr Können.











Die übergrossen Seemöwen finden nicht nur die Kinder lustig. Eine Möwe verfolgt mich hartnäckig.



Während unseres Aufenthalts in dieser interessanten, wunderschön gelegenen Grossstadt, die auf uns einen eher kleinstädtischen Eindruck ausübt, machen wir eine ähnliche Erfahrung, wie in Australien, nämlich, dass die Neuseeländer ausgesprochen freundliche, zufriedene und fröhliche Leute sind. Was uns ausserdem positiv auffällt, ist die für uns Europäer mittlerweile ungewöhnliche Disziplin auf den Strassen (ob Autofahrer oder Fussgänger). Diese haben sie offenbar von den Engländern übernommen und beibehalten.

Wir haben uns hier auf Anhieb sehr wohl gefühlt. Doch bereits nach vier Tagen "Auckland" sehnen wir uns nach etwas mehr Natur und Landschaft. Wir sind eben keine Stadtmenschen ;-) Wir freuen uns nun umso mehr auf unseren Trip mit dem Campervan, den wir morgen früh bei der "Apollo Auto- und Wohnmobilvermietung" abholen werden.

Wichtig: Mittlerweile verfügen wir über sieben unabhängige Reisetagebücher. In der Navigationsleiste (rechts) unter der Rubrik "Impressum" kann jedes der Reisetagebücher direkt erreicht werden. Zusätzlich zum aktuellen sind gegenwärtig folgende Reisetagebücher verfügbar: