Kerikeri – Russell (NZ) (Mittwoch, 4.1.2012)Wetter: bewölkt bis sehr schön, windig / Temp.: 27 Grad Unser heutiges Tagesziel "Russell" liegt zwar luftdistanzmässig nicht sehr weit entfernt, aber dazwischen liegt der riesige vielarmige "Waikare Inlet", dass es zu umfahren gilt oder man nimmt, wie wir, bei "Opua" die Fähre, welche einen alle zehn Minuten für NZ$ 18.50 auf die andere Seite bringt.
Bei den "Haruru Falls", wo der "Waitangi River" immerhin ca. zehn Meter in die Tiefe stürzt, machen wir unseren ersten Halt.


Und HDR-mässig...

Diese folgende Bucht gehört bereits zum grossen "Waikare Inlet". Es herrscht wieder mal Ebbe ;-) So kann man auf den ausgedehnten Muschelbänke herumspazieren.



Ein Teil der Buchten sind mit Muschelzuchten belegt.

Entlang des Ufers führt ein toll angelegter Holzsteg durch die Mangrovenbäume.

Eigentlich ist die Vielfalt der Vögel in Neuseeland nicht unbedeutend. Vorwiegend sieht man allerdings nur Möwen. "Kiwi", der National-Vogel, ist ein nachtaktives Tier, welches nicht fliegen kann und sich deshalb vorwiegend auf der Erde im Buschwerk aufhält. Diesen haben wir bis jetzt noch nie gesichtet.

Die Sonneneinstrahlung in Neuseeland darf man nicht unterschätzen. Selbst wenn bewölktes Wetter herrscht sollte man immer eine Sonnenbrille tragen und die Haut mit Sonnencreme mit hohem Schutzfaktor schützen.

Als wir in "Opua" ankommen, läuft die Fähre eben ein und wir müssen nur ein paar Minuten warten.



Die anschliessende Fahrt nach "Russell" dauert nur kurz.Das Dorf liegt an einer kleinen Halbinsel mit zwei traumhaft schönen Buchten.

Der "Top 10 Holiday Park" im Zentrum von "Russell" ist wohl der schönste Campingplatz, den wir in Neuseeland bisher gesehen haben, dies vor allem wegen der wunderschön angelegten parkähnlichen Gartengestaltung. So viele Blumen findet man sonst nur im botanischen Garten :-)



Aber auch die sanitären Anlagen, die bestens ausgestattete Küche, das Barbecue-Anlage mit Meeressicht sind vom Feisten und heben den Platz von anderen ab. Was für ein Glück, dass wir gerade noch die letzte "Powered Site" erhalten haben, denn der Platz ist voll ausgebucht (Hauptferienzeit der Neuseeländer).



Alle "Top 10 Holiday Parks" verfügen über tolle Kinderspielplätze.

Somit hatten wir diesmal keine Wahl und können nicht in der bevorzugten Aussichtslage der übrigen Campervans stehen, sondern müssen uns unter die Familienzelte auf der untersten Ebene der terrassenartigen Campinganlage mischen.

Zunächst spazieren wir, wie gewöhnlich ins Dorf. Die Strandpromenade ist einzigartig. Einladende stilvolle Restaurants, Cafés und Shops reihen sich aneinander.




Dieses "Lädelchen" mit seinem nostalgischen Stil hat uns besonders beeindruckt.


Aber auch der Bootssteg mit dem Hafen kann sich sehen lassen.


Wer keine eigene Jacht sein eigen nennt, kann auf ein beachtliches Angebot an Kreuzfahrten zurückgreifen. Eine Bootsfahrt durch die "Bay of Islands" soll ja auch wunderschön sein.


Zwar ist dies nicht der eigentliche Badestrand von "Russell", denn dieser liegt auf der anderen Seite der kleinen Halbinsel. Aber ein paar Badende hat es doch. Das Freizeitangebot ist vielfältig. Paddeln, Segeln, Motorbootfahren und sogar Windsurfen wird angeboten.



Dies ist allerdings der einzige Windsurfer, den wir bisher in Neuseeland gesichtet haben und erst noch ohne Wind.

Die Suche nach einem schönen Café fällt uns bei dieser reichen Auswahl nicht besonders schwer ;-)

Schon am Nachmittag haben wir uns umgesehen und uns im besten Restaurant am Platz, im "Duke of Marlborough" zwei Plätze reserviert. Es soll gewissermassen unser Abschiedsessen vom reizenden Neuseeland werden. Man gönnt sich ja sonst nichts ;-)

Wir erhalten zwei Logenplätze an vorderster Front auf der Strandterrasse mit Aussicht auf die Bucht. Ein traumhafter Sonnenuntergang ist garantiert, denn die Sonne geht just über dem "Inlet" unter.


Dazu etwas leichte Backgroundmusik von zwei Gitarrenspielern. Was wollen wir mehr?

Die Lammschulter im Ofen gebacken ist zart und schmeckt ausgezeichnet. Anfangs hätten wir nicht gedacht, dass wir dieses riesige Stück Fleisch schaffen würden ;-)

Dazu geniessen wir einen lieblichen einheimischen Rotwein und als Dessert genehmigen wir uns eine delikate "Pavlova" mit Erdbeerengelee und Kiwi-Stückchen, ein wahrer Hochgenuss.

Es wird heute zwar keinen roten Sonnenuntergang geben. Dazu hat es am Horizont zu viele Wolken. Aber ein gelblich Gefärbter tut es auch.



Der alte Baum, gleich neben der Terrasse, schaut uns gelassen zu. Er kennt die Szene bestimmt schon seit Jahrhunderten und freut sich ab jedem Sonnenuntergang.

"Flowers of the day..."



Glück und Pech des Tages:
Am helllichten Tage, ich wollte gerade eine schöne Blume fotografieren, stolziert doch ein paar Meter vor mir ein echter "Kiwi-Vogel" aus dem Gebüsch, schaut mir kurz in die Augen und verschwindet im Blumenbeet gegenüber. Eigentlich wollte ich den "Kiwi", den man sonst kaum am Tage antrifft, knipsen und hatte leider mit meiner Nase an der Rückseite des Fotoapparats versehentlich eine Taste gedrückt. Bis ich wieder schussbereit gewesen bin, war kein Kiwi mehr zu sehen. So ein Glück, so ein Pech aber auch :-)
Russell – Paihia (NZ) (Donnerstag, 5.1.2012)Wetter: sehr schön, windig / Temp.: 26 Grad Eigentlich haben wir auf unserer Reise noch einen Segelturn durch die wunderbare Inselwelt der "Bay of Islands" eingeplant gehabt. Wegen des schlechten Wetters anfangs unserer Reise fehlen uns mindestens zwei Tage, so dass wir nun dafür leider nicht mehr genügend Zeit zur Verfügung haben. So entschliessen wir uns, das wunderschöne Wetter für eine Fahrt mit der Fähre nach "Paihia" zu nutzen, welches auf der anderen Seite des "Inlets" liegt.
In fünf Minuten sind wir an der menschenleeren Strandpromenade. Es ist ein wunderschöner Morgen mit guter Sicht.

Unser Fähre ist eben am Einlaufen, als wir den Landesteg betreten.

Wir sind auf der halb neun Uhr Fähre beinahe die einzigen Fahrgäste.


In der Bucht ankert zurzeit ein stattliches Kreuzfahrtschiff.

An den farblich geschichteten Felsküsten der vielen Inseln kann man gut erkennen, dass zurzeit Flut herrscht.



Nach ca. 20 Minuten Fahrt laufen wir bereits in "Paihia" ein.


Die Strandpromenade von "Paihia" hält einem Vergleich mit "Russell" absolut nicht Stand.

Lediglich das weithin sichtbare Hafengebäude bringt etwas anheimelnde Atmosphäre ins Bild.


Ein Pluspunkt erhält das Dorf mit den vielen vorgelagerten Inseln, die ein paar schöne Fotos abgeben :-)


Wir spazieren ein wenig der Küstenstrasse entlang bis zur ersten Kurve, die etwas erhöht liegt und einen attraktiven Ausblick aufs Dorf und die Bucht gibt.

Die touristisch angehauchten Shopping-Strassen mit relativ modernen Bauten unterscheiden sich kaum von städtischen. Da kommt keine gemütliche Stimmung auf.

Wir entschliessen uns kurzerhand, die nächste Fähre zurück nach "Russell" zu nehmen. Wir hatten von "Paihia" mehr erwartet. Wenigsten ist die Überfahrt durch die Bucht den Ausflug wert.


Das "Land der langen weisse Wolke" (aotearoa) macht seinem Namen alle Ehre.


Wir sind froh, wieder im romantischen, verträumten "Russell" zu sein. Hier gefällt es uns um einiges besser :-)

Hingegen lohnt sich eine Besteigung des "Flagstaff Hill" gleich hinter unserem Campingplatz. Die Mehrheit nimmt dazu das Auto, denn der Aufstieg ist ziemlich steil. Wir bevorzugen die Besteigung zu Fuss, auch wenn wir heute bei dem schönen und warmen Wetter ganz schön ins Schwitzen geraten, aber schliesslich müssen wir das Lamm von gestern Abend abtrainieren ;-) Schon beim Hochgehen öffnet sich ab und zu ein Durchblick, so dass wir leicht erahnen können, was uns oben erwartet.

Die Rundsicht auf das "Waikare Inlet", das umliegende Inselreich und das Dorf "Russell" ist fantastisch.


HDR-mässig ergibt sich in diesem Falle eine nur geringe Verbesserung der Auflösung.

So etwa kann man sich die verzweigten Fjorde im Nordteil der Nordinsel Neuseelands vorstellen.



Bevor wir den Abstieg unter die Füsse nehmen, noch einen letzten Blick zurück auf das "Land der langen weisse Wolke". Man spürt jetzt bereits eine gewisse Wehmut in unseren Worten (das ist so gewollt :-) Uns bleiben nur noch zwei Tage, dann heisst es endgültig den Campervan zurückgeben und vom wundervollen Neuseeland Abschied nehmen.

Am Nachmittag flanieren wir der Strandpromenade entlang. In der Bucht hat ein weiteres Kreuzfahrtschiff festgemacht.

Die Passagiere schwärmen im Dorf aus und sorgen für Umsatz ;-) Wir halten uns ans kleine Café von gestern. Der Cappuccino schmeckt dort ausgezeichnet und wir können dort noch unsere letzten Ansichtskarten aus dem wunderschönen Neuseeland schreiben.
Fischen ist bei den Neuseeländern ein verbreitetes Hobby. So hat praktisch jeder Campingplatz auch eine Stelle, wo man die Fische zerlegen und ausnehmen kann.

Das märchenhafte, nostalgische Dorf "Russell" hat uns ausserordentlich gefallen. Was wir nicht verstehen können ist die Tatsache, dass die von flanierenden Gästen stark genutzte Strandpromenade nicht verkehrsfrei gehalten wird oder die Durchfahrt wenigsten nur für Zubringer gestattet ist. Nur ein paar Meter parallel dazu verläuft nämlich die Haupteinkaufsstrasse mit genügend Parkplätzen, so dass es nicht plausibel ist, warum auf der attraktiven Promenade mit vielen Cafés und Restaurants auch noch Autos durchfahren müssen, wenn auch nur als Einbahnverkehr.
Viele einheimische Feriengäste führen ihr eigenes Motorboot mit sich. Dieses muss jeden morgen gewassert und abends wieder aus dem Wasser gezogen werden.

Mit einem stimmungsvollen Sonnenuntergang verabschiedet sich das märchenhafte "Russell" von uns.


"Flower of the day..."
Russell – Whangarei – Mangawhai (NZ) (Freitag, 6.1.2012)Wetter: sehr schön / Temp.: 27 Grad Aus Zeitgründen fahren wir nicht die relativ schmale und kurvige "Old Russell Road", die direkt nach Süden führt, sondern nehmen die Fähre zurück zum Highway.


Nach der kurzen Fahrt sind wir um NZ$ 18.50 ärmer, dafür unserem Ziel um 10 Minuten näher :-)


Für "Hundertwasser" Liebhaber ist das schmucke Dorf "Kawakawa" absolute Pflicht. Der österreichische Künstler hat hier längere Zeit gelebt und seine Spuren hinterlassen.

Für dieses farbenfrohe, kontrastreiche Foto ist die HDR-Technik geradezu prädestiniert ;-)

Das öffentliche WC mitten im Dorf ist ein wahres Bijoux. Normalerweise fotografieren wir das Innenleben solcher Gebäude weniger. Doch hier machen wir begründeterweise ein Ausnahme ;-)




Auch entlang der Haupteinkaufsstrasse kann man da und dort Kostbarkeiten von seinem künstlerischen Schaffen entdecken.



Die Stadt "Whangarei" liegt an einem "Inlet". Ein Parkplatz ist schnell gefunden und die hübsch gestaltete Fussgängerzone auch.


Die zentrale Shopping Mall "The Strand" trägt immer noch die Weihnachtsdekoration.


In einer Seitengasse stossen wir auf ein willkommenes italienisches Restaurant für den Lunch. Das "Amici" serviert nebst Pizzas auch hausgemachte Gelati. Dass wir diese gerne testen möchten, ist einleuchtend :-)

Der grosse "Whangarei Harbour" wäre landschaftlich bestimmt reizvoll, ihn zu umfahren aber zu zeitaufwendig. Wir fahren weiter zur "Bream Bay", einer Bucht mit Kilometer langem Sandstrand. Bei "Waipu" erreichen wir die eindrückliche Küste.


Der Blick auf die "Hen and Chicken Islands" ist herrlich.




Nicht dass wir nur WCs anschauen, aber das Toilettenhaus am Strand ist ein echtes Kunstwerk. Die ganzen Aussenwände sind mit Motiven aus der Geschichte Neuseelands bemalt.




Wir verlassen für kurze Zeit die Küste. Die malerische Landschaft zieht an uns vorüber.


Wir nehmen das saftige Grün Neuseelands noch einmal mit unseren Augen auf, denn im Süden Australiens, wo unsere Reise demnächst weiter geht, wird es eher trocken und heiss sein.

Der kleine Campingplatz "Mangawhai Park" wirbt mit seinem kleinen tropischen Garten.


Weil dieser nicht direkt am Wasser des "Inlets" liegt, ist er nicht so stark belegt und wir erhalten eine hübsche Parzelle mit Baum.

Wir richten uns gemütlich ein. Anita nimmt gleich ein erfrischendes Bad im Swimmingpool.

Ich widme mich derweil der Fotobearbeitung und dem Reisetagebuch. Dies wird unsere letzte Übernachtung in unserem "Campervan Büssli" sein :-(
Wir haben in den vier Wochen unserer Reise nur wenige bezaubernde Sonnenuntergänge erlebt. Zum Abschied lässt sich aber auch Neuseeland nicht lumpen und zaubert am Horizont einen Feuersturm, der sich sehen lassen kann :-)


Ab morgen wird sich das Wetter laut den Meteorologen drastisch verschlechtern. Gleich zwei Tiefdruckgebiete nehmen Neuseeland in die Zange. Es wird für die nächsten Tage Sturm und viel Regen erwartet. Wir werden unseren Campervan voraussichtlich noch trockenen Rades abliefern können. Doch bei unserem Abflug nach Australien wird es wohl regnen. Mal sehen...
Mangawhai – Wellsford – Auckland (NZ) (Samstag, 7.1.2012)Wetter: Regen, windig / Temp.: 21 Grad In der Nacht hat bereits Regen eingesetzt und am Morgen regnet es weiter. Das umfangreiche Tiefdruckgebiet hat uns voll im Griff. Wir hatten gehofft, das letzte Teilstück noch im Sonnenschein zu durchfahren. Es wäre ein schöner Abschied von Neuseeland gewesen.
Wir hatten mit dem Wettergeschehen während unserer Neuseelandreise trotz allem unglaubliches Glück. Innerhalb von 30 Tagen hatten wir zwar an 7 Tagen Regen, wobei es jedoch lediglich an 3 Tagen (inkl. des heutigen Tages) wirklich dauerhaft gegossen hat. Ansonsten waren es nur Regenschauer. Dazwischen gab es morgens gelegentlich noch etwas Nieselregen, was für den subtropischen Teil Neuseelands durchaus normal ist. Eine derart sattgrüne Vegetation, wie auf dem ozeanischen Archipel, wäre ohne Regen undenkbar. Darum können wir mehr als zufrieden sein :-)
Ausserdem hat sich unser Entscheid ausbezahlt, zuerst den Süden der Inseln zu bereisen, denn während dieser Zeit hatten sie im Norden sehr schlechtes Wetter mit massiven Niederschlägen und Überschwemmungen, beispielsweise in "Kaitaia".
Wir fahren beizeiten los, damit wir noch vor dem Mittag bei der "Apollo Auto- und Wohnmobilvermietung" ankommen und nehmen das letzte Teilstück bis "Auckland" unter die Räder. Es führt leider kein anderer Weg nach Süden, um auf die Highway Nr. 1 zu gelangen, als über das Nadelöhr "Wellsford". Doch wir warten vergeblich auf einen Stau, denn offenbar haben wir mit Hilfe unsere "Navis" eine Umfahrung des Dorfes erwischt :-)
Um etwas Zeit zu sparen, entscheiden wir uns für das "Toll"-pflichtige Autobahnstück des Highway Nr. 1 kurz vor "Auckland". Der Betrag von NZ$ 2.40 ist unbedeutend und kann am Anfang oder Schluss des Teilstückes bei einem Automaten bar oder mit Kreditkarte bezahlt werden.


Wir haben uns die Fahrt über die "Harbour Bridge" etwas farbiger vorgestellt. Die imposante Skyline und das sonst blaue Harbour-Becken liegen heute Grau in Grau vor uns. Jammerschade!




Da müssen wir den letzten Eindruck von Neuseeland wohl mit Hilfe einer schönen Ansichtskarte etwas aufmotzen ;-) So hätte die Aussicht auf "Auckland City" aussehen können.

In den knapp vier Wochen haben wir mit unserem Campervan 2849 km hinter uns gebracht, dabei bildhübsche Gegenden kennengelernt und viel Interessantes erlebt. Neuseeland ist ein bezauberndes Land von ganz besonderer Schönheit, daran gibt es keinen Zweifel. Ob wir jemals wiederkehren werden, steht in den Sternen. Die Südinsel wäre eine Option für einen weiteren Besuch des facettenreichen Archipels. Andererseits gibt es ja noch so viele interessante Länder und Gegenden zu entdecken. Wir werden sehen...
Morgen früh heisst es beizeiten aus den Federn. Zum Glück haben wir unser "Hotel Grand Chancellor" von der Stadtmitte zum gleichnamigen Hotel in der Nähe des Flughafens umgebucht und gewinnen dadurch fast eine Stunde Fahrzeit zum Flughafen.
Vor unserem Hotel entdecken wir seltsame Bäume. Sie schauen aus wie Eisenträgerkonstruktionen, sind aber offenbar so gewachsen.

Via "Brisbane" fliegen wir zunächst nach "Townsville" zu unseren Verwandten. Unsere Reisetätigkeit wird dadurch um ca. eine Woche unterbrochen und unser Reisetagebuch erst bei unserem Weiterflug nach "Adelaide" wieder weitergeführt. Wir hoffen auf Euer Verständnis. See you soon...
Zu unserem Campervan von "Apollo"Die Rückgabe des Campervans bei "Apollo" dauert eine volle Stunde. Zum Glück nimmt eine nette, deutschsprechende Dame unser Fahrzeug entgegen. Bei den vielen technischen Ausdrücken geht dies doch wesentlich leichter.Insgesamt waren wir mit dem Mietwagen zufrieden, allerdings mit Vorbehalt. Es gab doch einige Mängel zu beanstanden, wie zum Beispiel die unzulängliche Aufhängung der Vorhänge. Viele der Kunststoffgleiter waren bereits bei der Übernahme des Fahrzeugs herausgebrochen. Wir mussten den Vorhang mit Samthandschuhen anfassen. Ebenso ärgerlich war der defekte, teilweise losgelöste Umleimer am Tisch, woran man sich durchaus verletzen konnte.Ab und zu Nerven gekostet hat das Stromkabel mit Wackelkontakt an der Eingangsdose. Wenn dies kein Vormieter meldet, ist dies allerdings schwierig festzustellen. Die undichte WC-Spülung ist hingegen indiskutabel, obwohl die Frau meint, dass die Pumpe nur angelassen werden darf, wenn man das WC benutzt. Es lief jedenfalls immer etwas Wasser in die Duschwanne, so dass man dort nie etwas stehen lassen konnte. So etwas hätte bei einer seriösen Abnahme durch die Vermietfirma nicht übersehen werden dürfen. Darüber hinaus war das Geschirr-Inventar nicht vollständig.Das Meiste hätte eigentlich bei einem seriösen Check durch den Vermieter vorab behoben bzw. vervollständigt werden können. Insofern hält sich unsere Begeisterung über "Apollo" in Grenzen. Offenbar haben wir eine "Krücke" erwischt, obwohl uns die freundliche Dame versichert, dass der Wagen weniger als ein Jahr alt sei und sie ihre Fahrzeuge auf Schäden und Mängel vorab überprüfen. Sie will sich wenigstens dafür einsetzen, dass uns dies in Australien nicht nochmals passiert und dort anrufen. Damit hat sie für "Apollo" zumindest einige Punkte gut gemacht. Wir werden sehen, ob's klappt.Im gleichen Sinne übernimmt "Apollo" den "Shuttle" zu unserem Hotel "Grand Chancellor Auckland Airport", anstatt uns nur zum Flughafen zu fahren.