Sydney (NSW) (Montag, 26.3.2012)Wetter: sehr schön / Temp.: 25 GradWir nutzen den wunderschönen Tag und fahren mit der halbstündlich zirkulierenden Fähre zunächst nach "Manly Beach" ans Meer. Auf dem Weg machen wir einen kleinen Abstecher und schauen uns die imposante "St. Marys Cathedral" von innen an.


Leider ist Fotografieren im Innern aus unerklärlichen Gründen verboten. Vor drei Jahren war dies noch nicht so, wie das folgende Foto zeigt.

Einmal mehr führt unser Weg durch den wunderbaren Botanischen Garten. "Memory is Creation Without End", steht auf einer Tafel des Künstlers geschrieben.

Immerhin geben die altehrwürdigen Bruchstücke aus dem antiken Europa einen Kontrast zur modernen Kulisse "Sydneys" ab ;-)

Wir steuern direkt den "Circular Quay" an, wo die meisten Fähren anlanden.


Alleine schon wegen der prächtigen Aussicht auf die Skyline der City, das Opernhaus und die "Harbour Bridge" lohnt sich eine Schiffsfahrt dorthin. Ein Retourticket kostet AUS$ 14.00. Das vorbeiziehende Panorama entlang des vielarmigen "Parramatta River" und der Blick auf die verschiedenen Stadtteile "Sydneys" sind überwältigend.





Die eigentliche Hafenausfahrt zum Meer wird beidseitig von mächtigen Felsformationen und Leuchttürmen flankiert.

Wir fahren die geschützte "Manly-Bucht" linkerhand an.


Die Strandpromenade von "Manly Beach" ist heute vergleichsweise leer. Vor drei Jahren waren wir im Hochsommer hier. Tausende tummelten sich damals am Strand und in den Wellen, wie das Vergleichsbild zeigt.


Der Sandstrand selbst ist zwar ziemlich gross, kann sich aber nie mit den Superstränden Australiens messen, wie beispielsweise die Beaches um "Byron Bay", die "Cable Beach" in "Broome", die "Coral Bay" oder die Traumbuchten von "Esperance", welche ihresgleichen suchen.


Attraktiv ist auch die Strandpromenade mit den endlosen Baumalleen und die Fussgängerzone mit den vielen Shops und Boutiquen, die zum Strand führt.





Bei der Rückfahrt ziehen die steilen Felsklippen des nördlichen "Parramatta River"-Ufers an uns vorüber. Weil rechtzeitig Nationalparks ausgeschieden wurden, ist dieses Ufer nur in den Buchten bebaut.


Allmählich öffnet sich der Blick auf die unverkennbare grossartige Skyline "Sydneys".


Man kann der Versuchung kaum widerstehen, immer wieder und nochmals auf den Auslöser der Digitalkamera zu drücken, obwohl sich das atemberaubende Anblick kaum verändert, um sodann zuhause 90% der gleichartigen Fotos wieder zu löschen ;-)
Und zu guter Letzt breitet sich das gesamt Panorama der Innenstadt "Sydneys" in seiner Pracht vor uns aus, ein absolut überwältigender Anblick.




Das obligatorische Erinnerungsfoto mit dem Opernhaus und der eindrücklichen Hafeneinfahrt darf natürlich auch nicht fehlen ;-)


Vom Hafen aus spazieren wir durch den "Royal Botanic Gardens" zurück zum Hotel. Die überall herumhängenden "Flying Foxes" oder "Mega Bats", wie sie hier auch genannt werden, vermehren sich seit ein paar Jahren fast explosionsartig und sind zu einer echten Plage geworden.



Die Population ist innert weniger Jahre von ca. 3'000 auf zurzeit 23'000 Exemplare angestiegen.

Es wimmelt nur so in den Bäumen von den tagsüber vorwiegend schlafenden riesigen Fledermäusen.



Zum Abendessen treffen wir uns mit Jacky, einer Bekannten des Surfclubs Uttwil aus der Schweiz, die vor drei Jahren noch in "Adelaide" gewohnt hat (wo die Liebe hinfällt ;-) Wir treffen uns am "Darling Harbour". Die Zeit verläuft wie im Fluge, denn bei ihrer und unserer Lebensweise gibt es viel zu erzählen.

Mit einer bezaubernden Abendstimmung an der "Cockle Bay", so nennt sich das hintere Hafenbecken des "Darling Harbour", geht der Tag zu Ende.

Baum des Tages
Sydney (NSW) (Dienstag, 27.3.2012)Wetter: sehr schön / Temp.: 26 GradEin bisschen Shopping, ein wenig Spazieren, wir nehmen es heute locker und marschieren ohne bestimmtes Ziel los. Die Markthalle im chinesischen Viertel ist ausgerechnet heute geschlossen. Wir müssen den Besuch anderntags nachholen.


Die zentrale Promenade durch den "Hyde Park" einmal aus anderer Perspektive fotografiert.

Unser Abendspaziergang führt uns zum Hafenbecken (Sydney Cove) , wo wir an der Opernhaus-Promenade noch ein Stück Pizza verdrücken.


Im Anschluss daran sehen wir nochmals das Konzert- und Opernprogramm der Woche durch und stellen mit Erstaunen fest, dass diese Woche ausser ein paar Einführungskonzerten für Kinder an den Nachmittagen keine weitere Vorführungen stattfinden. Die nette Dame an der Kasse bestätigt uns dies auf unsere Nachfrage und meint, dass gleichwohl die Oper "La Traviata" auf der Freilichtbühne aufgeführt würde, dass sie aber vom Opernhaus keine Auskunft darüber geben könne. Merke: Wenn also jemand die Absicht haben sollte, seine Reise nach "Sydney" mit einem Opern- oder Konzertbesuch zu verbinden, sollte er sich vorab tunlichst über die konkreten Spielpläne erkundigen :-)


Wir geniessen noch ein wenig die gemütliche Abendstimmung am Hafen, bevor wir uns durch den "Hydepark" auf den Rückweg ins Hotel machen.
Bäume des Tages


Sydney (NSW) (Mittwoch, 28.3.2012)Wetter: bewölkt, Regen, heiter / Temp.: 24 GradIm "Market City Shopping Centre" befinden sich auf dem gesamten Untergeschoss die "Paddy's Marktes". Dieser Teil des riesigen Gebäudes ist jedoch nur von Mittwoch bis Sonntag geöffnet.



Zwei Drittel der Verkaufsfläche enthält Stände mit Kleidern, Schuhen und Souvenirs, etwa ein Drittel des Marktes bietet Früchte und Gemüse an.


Gegen Mittag ergiessen sich über "Sydney" ein heftiger Regenschauer, den einzigen, welchen wir seit unserem Eintreffen in der Stadt erlebt haben.


Nach einer Stunde ist der Platzregen vorbei und es wird wieder sonniger. Wir spazieren einmal mehr durch den Botanischen Garten zur Hafenpromenade hinunter. Unsere Lieblinge, die "Kookaburra" sind auch präsent.


Dieses Kunstwerk wurde zu Ehren der Ureinwohner (Aborigines) in dieser Region errichtet.

Zurzeit liegt im Hafen ein beachtliches Kreuzfahrtschiff vor Anker.


Die kleinen Boote rund um das Passagierschiff sind die grossen Fähren des "Parramatta River".


Zufälligerweise stolpern wir quasi übers Opal-Museum und nutzen die Gelegenheit für einen kurzen Besuch desselben. Die Opale sind das versteinerte Produkt der Pflanzen und Tiere aus der Zeit vor ca. 110 Mio. Jahren.

"Coober Pedy" und "Long Ridge" sind die beiden Hauptfundorte von Opalen in Australien.


Die Ausstellung ist eingebettet in die Urwelt der Dinosaurier, die über 100 Mio. Jahre die Erde beherrscht haben.



Erst durchs Schleifen werden die rohen Steine zu den glitzernden Schmuckstücken.



Die "Rush Hour" schaut auch in den Strassen von "Sydney" nicht anderes aus, als anderswo.

Nicht weit von unserem "Hotel Travelodge" entfernt gibt es ein gutes italienisches Restaurant, das "Macchiato", welches auch Holzofen-Pizzas serviert. Mal sehen, ob sie schmecken :-)
Bäume des Tages


Blumen des Tages: Bananenblüte
Sydney (NSW) (Donnerstag, 29.3.2012)Wetter: sehr schön / Temp.: 27 Grad"What a beautiful day!" Mit praktisch wolkenlosem, dunkelblauem Himmel und sommerlichen Temperaturen (27 Grad) verabschiedet sich das traumhafte "Sydney" und damit gleichermassen das unvergleichliche "Aussie-Land" von uns. Dieser wunderschöne Tag steht quasi stellvertretend für das tolle Wetter, welches wir in den 11 Wochen unseres Australien-Aufenthalts geniessen durften. Wir hatten trotz "La Niña" lediglich an 16 Tagen etwas Regen, der meist als kurzer Gewitterschauer hernieder fiel. Ansonsten konnten wir unsere Reisepläne bei strahlend schönen oder zumindest sonnigen Wetterbedingungen verwirklichen. "La Niña" bewirkt in Australien übrigens eine regenreiche Sommerzeit und "El Niño" eine heisse trockene Periode, wie wir sie vor drei Jahren erlebt hatten.
Durch den "Hyde Park" und "Royal Botanic Gardens" spazieren wir am frühen Morgen zum "Mrs Macquarie Point".

Dieser fantastischen Aussichtspunkt am nordöstlichen Ende des Parks ist Anziehungspunkt für unzählige Touristenbusse. Weil wir früh genug unterwegs sind, gelingt uns noch das ultimative Panoramafoto ohne Touristengerangel.


Dem Strandweg entlang, vorbei an der Freilichtbühne der Oper "La Traviata" marschieren wir zügig in Richtung Opernhaus und "Circular Quay", wo wir die Fähre nach "Watsons Bay" erwischen wollen.

Heute Morgen liegt bereits wieder ein anderes grosses Kreuzfahrtschiff vor Anker und überschwemmt mit den Eintagstouristen die City.

Die Ausfahrt aus dem Hafen ist immer wieder imposant.

Die "Watsons Bay" liegt vis-à-vis von "Manly Beach" auf der anderen Seite der Einfahrt zum "Sydney Harbour". Dieser Bereich ist aber weit weniger touristisch, als die "Manly"-Seite. Nach der relativen Hektik und Betriebsamkeit der Innenstadt geniessen wir die erholsame Ruhe an diesem sehenswerten Stadtteil "Sydneys". Nach einer zwanzig minütigen Fahrt mit der Schnellfähre landen wir am Pier von "Watsons Bay".


Vom kleinen Hafen aus lohnt sich ein Spaziergang entlang der Küste bis zum "South Head" mit dem Leuchtturm.

Der Strandweg wird lediglich auf ein paar Hundert Metern unterbrochen durch ein Villenquartier, welches man durchqueren muss. Anschliessend gelangt man über eine öffentliche Badebucht, vorbei am Nudistenstrand bis zum Leuchtturm.


Dabei hat man immer das grossartige Panorama von "Sydney City" vor Augen.

Der Zugang zum natürlichen "Sydney Harbour" wurde in Krisenzeiten durch Geschützstellungen beidseitig der relativ engen Hafeneinfahrt verteidigt.


Die Klippen beim Leuchtturm sind atemberaubend. Hier gibt es zu unserem Erstaunen nicht einmal Abschrankungen, was im sicherheitsbewussten Australien inzwischen äusserst selten ist.




Für den Lunch haben wir uns das "Caffee Di Stefano" auf der anderen Seite des Piers ausgesucht. Wir kennen dieses gemütliche Terrassenrestaurant, welches direkt neben der "Watsons Bay Library" liegt, vom letzten Mal.

Der Räucherlachs und die Prawns mit Avocado und Rucola-Salat serviert schmecken ausgezeichnet :-) Der Besitzer und das freundliche Personal sind ausgewanderte Italiener. Wir gewöhnen uns bereits an "Bella Italia", wo wir in zwei Wochen wieder sein werden.
Keinesfalls versäumen sollte man den Spaziergang durch die zentrale Parkanlage hinauf zum spektakulären Klippenweg (Sydney Harbour Gap Bluff).

Die Aussicht von diesem gut ausgebauten Felspfad auf "Watsons Bay", die bizarre Felsenküste der "Tasman Sea" und "Sydney City" ist fantastisch.

Hier prallen die hohen Wellen der "Tasman Sea" ungehemmt an die steile Felsenküste.


Wir könnten dem atemberaubenden Schauspiel stundenlang zuschauen.


Vom höchsten Punkt des "South Head" aus geniessen wir die fantastische Rundsicht.


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Am Nachmittag fahren wir mit der Fähre zum "Circular Quay" zurück. Auf dem stark verschlungenen Hafen herrscht ziemlich viel Betrieb. Ein grosser Tanker wird mit Schleppergeleit aus dem Hafen gelotst.

In der Bucht von "Rose Bay" starten und landen sogar Wasserflugzeuge.

Auf der weltberühmten "Harbour Bridge" ist ebenfalls immer viel Betrieb. Selbst am Abend haben wir oftmals gleichzeitig 60 Personen unterwegs auf dem nicht gerade billigen "
Bridge Climb Walk" beobachtet. Die geführten Besteigungen kosten, je nach Art und Länge, immerhin zwischen AUS$ 208.00 bis 298.00.

Vom Schiff aus sieht die Brücke noch spektakulärer aus.

Der höchste Punkt des Brückenbogens liegt 134 Meter über dem Wasserspiegel. Die längste Spannweite beträgt 503 m, die Totallänge 1,15 km und die Breite 49 m. Der Bau dieser ausserordentlichen Brückenkonstruktion dauerte immerhin zehn Jahre (1923 bis 1932).
Bäume des Tages
Blumen des Tages